Dünserberg erstrahlte im Licht der Funkenfeuer

Vorarlberg / 22.02.2021 • 16:06 Uhr
Hoch hinaus ging es für Leo, Simon, Mika und Jamie. <span class="copyright">Privat</span>
Hoch hinaus ging es für Leo, Simon, Mika und Jamie. Privat

20 private Funkenmeister folgten Challenge-Aufruf der Funkenzunft.

Dünserberg Einwohnertechnisch ist Dünserberg mit 143 Bewohner die kleinste Gemeinde Vorarlbergs, am Sonntag war sie in Sachen Funken aber eine der größten des Landes. Statt des traditionellen gemeinsamen Funkenabrennens in großer Runde lud die Zunft unter Obmann Andreas Müller zur Online-Funkenchallenge. Müller, der eigentlich dieses Jahr die Ehre gehabt hätte in seiner neuen Position seinen ersten Funken zu organisieren, sowie dem weiteren Vorstand war es ein großes Anliegen, das klassische Vorarlberger Brauchtum auch dieses Jahr entsprechend hoch zu halten.

So brannten dann rund 20 verschiedene kleinere oder größere Feuer in den diversen Gärten der Berggemeinde. Umgelegt auf Einwohner und Haushalte ergibt das eine nahezu 50-Prozent-Quote – bei fast jedem zweiten Haus wurde damit symbolisch der Winter verabschiedet. Der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt, und so erhielten die diversen Hexen trotzdem keine Galgenfrist. So mancher private Funkenbauer erhoffte wohl insgeheim beim Anzünden dann, dass mit dem lodernden Feuer neben dem Winter auch die Pandemie vertrieben wird. Aus allen Teilnehmern wird die Funkenzunft diese Woche noch einen Gewinner der Challenge auslosen. CEG

Nachwuchsfunkenmeister Wendelin Müller mit seinem Werk.
Nachwuchsfunkenmeister Wendelin Müller mit seinem Werk.
Ganz besonders kreativ bei der Gestaltung der Funkenhexe war Günther Fleisch.
Ganz besonders kreativ bei der Gestaltung der Funkenhexe war Günther Fleisch.