Flugzeugabsturz: Keine Kollision mit Windrädern

Vorarlberg / 08.02.2021 • 18:01 Uhr
Flugzeugabsturz: Keine Kollision mit Windrädern
Die Ermittlungen zur Ursache des Flugunfalls in Nordrhein-Westfalen durch deutsche Behörden sind voll im Gange. Winkler TV

Neue Erkenntnisse nach tödlichem Absturz eines Vorarlberger Piloten in der Eifel.

Schwarzach, Trier Wie die VN berichteten, kam es am vergangenen Freitagmittag zu einem tragischen Flugunfall in Nordrhein-Westfalen nahe Trier. Aus ungeklärter Ursache stürzte ein 26-jähriger, in Dornbirn gebürtiger Pilot mit einer Cessna, die er kurz zuvor nach deren Wartung in Belgien übernommen hatte, auf dem Gelände eines Windparks ab.

Noch keine Obduktion

Eine der Spekulationen zur Absturzursache kann mittlerweile ausgeräumt werden. So erklärte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Trier am Montag schriftlich: „Experten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung führen mit den Kollegen der Kriminalinspektion Wittlich entsprechende Ermittlungen durch. Nach den bisherigen Erkenntnissen hat keine Kollision mit den an der Absturzstelle befindlichen Windkrafträdern stattgefunden. Bei dem Piloten des Flugzeuges handelt es sich um einen 26-jährigen österreichischen Staatsangehörigen aus dem Bundesland Vorarlberg. Weitere Erkenntnisse zur Person, etwa zu seinen fliegerischen Erfahrungen, sind Gegenstand der Ermittlungen. Die Obduktion wird zeitnah stattfinden. Ein Termin steht noch nicht fest. Mit Ergebnissen wird in mehreren Wochen zu rechnen sein.“

Funkkontakt plötzlich abgebrochen

Eine Sprecherin der deutschen Flugsicherung sagte am Montag zudem, dass der Funkkontakt zu dem Piloten plötzlich abgebrochen sei. Er habe zuvor keinerlei Probleme gemeldet.