Fleißige Handysammler
Volksschule Nüziders und Schulzentrum Lech sammelten je 63 Handys für Ö3-Wundertüte.
Nüziders, Lech Hunderttausende Österreicher beteiligten sich in den vergangenen Wochen und Monaten wieder an der Handysammelaktion Ö3-Wundertüte. Einen speziellen Beitrag zum Erfolg der Aktion leisteten dabei neuerlich die Schulen im ganzen Land: Nicht weniger als 9266 Handys wurden von den Bildungseinrichtungen in ganz Österreich gesammelt und dabei Themen wie Umweltschutz und der Umgang mit Ressourcen mit sozialen Fragen wie etwa versteckter Armut vernetzt. Im österreichweiten Vergleich haben die Volksschule Steinakirchen am Forst (977 Handys), die HTL Steyr (699 Handys) und die NMS Kühnsdorf (531 Handys) am meisten zum Sammelergebnis beitragen können. In der vorarlberginternen Wertung belegten die Volksschule Nüziders sowie das Schulzentrum Lech mit je 63 gesammelten Handys hinter der Volksschule Batschuns (89 Handys) ex aequo Platz zwei.
Im 16. Jahr der Aktion wurden in Österreich rund 391.000 nicht mehr benutzte Smartphones/Handys in die Ö3-Wundertüten gegeben. Damit bringt das große Nachhaltigkeitsprojekt 2020/21 rund eine halbe Million Euro an Spendengeldern. Das Geld geht jeweils zur Hälfte an die Soforthilfefonds von Licht ins Dunkel und der Caritas und ermöglicht schnelle Hilfe für Familien in Notlagen. Einmal mehr haben Hunderttausende Österreicher, Schulen, Firmen und Vereine die Ö3-Wundertüte also zum „verlässlichsten Wunder der Welt“ gemacht. Seit dem Bestehen der Aktion sind rund 6,4 Millionen alte Handys in rund 9,5 Millionen Euro an Spendengeld verwandelt worden.