Niemand fällt um den Impfschutz um

Die Zweitimpfung für alle bisher Geimpften ist gesichert.
Schwarzach Immerhin eines versichert Landeshauptmann Markus Wallner am Donnerstagabend bei “Vorarlberg live”: Es werde jede der bisher in Vorarlberg geimpften Personen die Zweitimpfung innerhalb des akzeptablen Zeitraums erhalten. Dieser beträgt laut den Experten bis zu vier Wochen nach der Erstimpfung. Das Tempo vom Jänner wird man jedoch nicht halten können. Denn während laut Wallner die Infrastruktur geschaffen ist, fehlt es an Impfstoff (die VN berichteten).
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Wallner verteidigt in der Livesendung den Zulassungsprozess des AstraZeneca-Impfstoffs: “Wir wollen keinen Billigimpfstoff mit schlechter Qualität, sondern was Gutes für die Bevölkerung haben.” Falls nun der Impfstoff jedoch nicht für ältere Personen zugelassen wird, bringt dies die kritische Bevölkerungsgruppe in eine herausfordernde Situation. Er hofft daher auf die Vollzulassung des Impfstoffs.
Der Blick aufs Infektionsgeschehen bringt ebenfalls gemischte Gefühle: Zwar sinkt die 7-Tages-Inzidenz langsam, ist aber immer noch weit von den Wunschzahlen entfernt. Derzeit hätte man pro Tag zwischen 60 bis 80 Neuinfektionen im Land – notwendig seien jedoch maximal 28, um in Europa nicht mehr als Risikogebiet zu gelten und den Tourismus wieder zu ermöglichen. “Da liegt noch ein ordentlicher Weg vor uns”, warnt Wallner. Es bleibt nur eine Frage der Zeit, bis auch in Vorarlberg Mutationen des Virus nachgewiesen werden.
Neben Corona war auch Asyl Thema bei “Vorarlberg Live”. Wallner sieht Europa in der Verantwortung, in den Auffanglagern für bessere Verhältnisse zu sorgen. Die Aufnahme einzelner Kinder in einer isolierten Aktion könne hier keine Lösung sein. Seinen Standpunkt zur Abschiebung der Schülerinnen lesen Sie hier.