Vorerst keine Pirouetten auf der Gastra

Vorarlberg / 06.11.2020 • 14:16 Uhr
Ob es in dieser Saison in der Freiluftarena Gastra durchgehend Pubikumslauf geben wird, steht noch in den Sternen.<span class="copyright">Luggi Knobel</span>
Ob es in dieser Saison in der Freiluftarena Gastra durchgehend Pubikumslauf geben wird, steht noch in den Sternen.Luggi Knobel

Publikumslauf geht frühestens im Dezember in Betrieb.

Rankweil In den letzten 25 Jahren hat sich die Kunsteisbahn Gastra in den vier Wintermonaten von November bis Ende Februar zu einem sehr beliebten Treffpunkt für jedermann entwickelt. Etwa 700.000 Menschen aus dem Raum Vorderland nahmen das Freizeitangebot der Marktgemeinde Rankweil gerne in Anspruch und drehten auf der 30 mal 60 Meter gr0ßen Eisfläche im Freien ihre Runden.

In diesem Jahr ist aufgrund der weltweiten Gesundheitskrise auch in der Freiluftarena Gastra alles ganz anders. Mit dem Publikums-Eislauf kann frühestens am Dienstag, 1. Dezember, gestartet werden. Ob der Eisplatz – mit entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen und unter den geltenden Maßnahmen – aber überhaupt seine Pforten öffnet, wird in den nächsten Tagen entschieden.

Virus und Witterung bremsen

Schulen, speziell aus Rankweil und dem Vorderland, könnten – sofern es zu einer Öffnung kommt – in Gruppen mit maximal zwölf Schülern oder Jugendlichen den Eisplatz benützen. Die Marktgemeinde wird am Eingangsbereich zwei neue Drehkreuze installieren, damit die genaue Besucheranzahl laufend kontrolliert werden kann. Auf der Eisfläche und in allen öffentlichen Räumen der Sportanlage Gastra – auch beim Eislaufen selbst – muss momentan ein Mund- und Nasenschutz getragen werden.

Doch nicht nur Corona bringt den Verantwortlichen Kopfzerbrechen, auch die warmen Temperaturen könnten dem Freizeitvergnügen einen Strich durch die Rechnung machen. Die ständigen hohen Plusgrade und die Sonneneinstrahlung lassen – bis jetzt und wohl auch in den nächsten Tagen – keine Eisaufbereitung zu. Bisher wurden nur die Kühlmatten auf der gesamten Eisfläche ausgelegt. Die Banden werden erst, wenn die Kühlaggregate in Betrieb gehen, aufgestellt. Nach einer Mindesteisdicke von zwei bis drei Zentimetern müssten auch die Linien für das Eishockey eingelegt werden. Den drei Rankweiler Sportvereinen – dem Hockeyklub Samina Rankweil, dem Hockeyclub Walter Buaba und dem Eissportverein Rankweil – ist es aufgrund der Covid-Maßnahmen im November erst gar nicht möglich, diverse Trainingsspiele und Wettkämpfe auf der Gastra-Sportanlage zu absolvieren. VN-TK