Schwierige Zeiten für VHS Bludenz

Jahreshauptversammlung im Schatten von Covid-19.
Bludenz Nachdem die Volkshochschule (VHS) Bludenz im vergangenen Herbst im Rahmen einer würdigen Feier auf 30 erfolgreiche Jahre zurückblicken konnte, steht die wichtigste Erwachsenenbildungsorganisation im Bezirk Bludenz am Beginn ihres vierten Jahrzehnts vor großen Herausforderungen.
Schon 2019 war schwierig
Obfrau Olga Pircher konnte bei der kürzlich durchgeführten Jahreshauptversammlung, die wegen Corona vom Frühjahr in den Herbst verschoben werden musste, angesichts der derzeitigen Beschränkungen nur eine kleine Gruppe von Mitstreitern begrüßen. Der Rückblick auf das Vereinsjahr 2019 durch Geschäftsführerin Elisabeth Schwald sah noch recht positiv aus, konnte man in ähnlich vielen durchgeführten Kursen (über 400) doch die hohen Teilnehmerzahlen (rund 4800) der beiden Vorjahre fast wieder erreichen.
Was das von der Coronapandemie beherrschte Jahr 2020 betrifft, machte sich natürlich starke Betroffenheit breit. Der Lockdown im Frühjahrssemester, der zum Abbruch sämtlicher Kurse geführt und die gesamten Vorbereitungsarbeiten auf das Sommersemester zunichtegemacht hatte, hat doch deutliche Spuren hinterlassen.
Corona als große Herausforderung
Was das Herbstsemester betrifft, war man mit Zuversicht und Elan gestartet, aber das Anmeldeverhalten der potenziellen Kursteilnehmer zeigte bereits eine gewisse Zurückhaltung. Gegenwärtig müssen wegen der steigenden Zahl an Coronafällen laufend Anpassungen – Teilnehmerbeschränkungen, Hygienemaßnahmen, Abstandsregeln usw. – gemacht werden.
Alles in allem scheint die Zukunft angesichts von neuerlichen Beschränkungen und Absagen zahlreicher Kurse keineswegs rosig. Es bleibt zu hoffen, dass die öffentliche Hand dem Verein auch in Zukunft beistehen wird. „Die Situation
ist momentan alles andere als einfach“, brachte es Schwald auf den Punkt. SES