So humorvoll war der Literarisch-kabarettistischer Abend mit Rainer Juriatti und Philipp Lingg

Bludenz „Ist das Leben und das, was ich in den beinahe sechs Jahrzehnten daraus gemacht habe, wichtig?“, war eine der vielen Sinnfragen, die der in Bludenz gebürtige Autor Rainer Juriatti bei der Veranstaltung „Der alte Mann und das Mehr – Reisen durch Absurdistan“ stellte. Die Premiere dieses literarisch-musikalischen Events fand diesen Dienstag in der Remise in Bludenz statt. Während Rainer Juriatti satirische Fragen über das Leben, den Tod und die zunehmend absurder werdende Welt stellte, begleitete ihn Philipp Lingg musikalisch mit Gitarre und Ziehharmonika und treffenden Liedtexten. So begeisterte das Publikum beispielsweise gleich zu Beginn das Stück „Olga“.
Trotz oder vielleicht gerade wegen der Ernsthaftigkeit der Thematik wurde viel gelacht beim Premierenabend. Rainer Juriatti überzeugte durch Wortwitz und pointierte Satire. Es war eine gelungene Darbietung der beiden Künstler, die sich kongenial ergänzten. Der Autor ist derzeit auch als Schauspieler an der Oper Graz zu sehen, diese Erfahrung kam sichtlich der szenischen Darstellung zugute. Die Zuseher lachten jedenfalls herzhaft. Unter ihnen befanden sich unter anderem die Autorin und Gattin Vera Juriatti, die Eltern Siggi und Günter Juriatti, Bruder Adrian Juriatti mit Margit sowie den Töchtern Hannah und Luca, Elisabeth Schwald (Volkshochschule Bludenz), Jugendkoordinatorin Elke Martin, Sybille Brandstetter (Reha-Zentrum Schruns) Künstlerin Edith Mahner, Clownfrau Elke Riedmann sowie Sepp Gröchenig (Firma Tschabrun) mit Evi. BI



