Koblacher Gemeindevertretung tüftelt an ihrer Strategie

Vorarlberg / 09.10.2020 • 16:04 Uhr
Bürgermeister Gerd Hölzl und die Gemeindevertretung diskutierten beim Strategietag über Aufgaben, Funktionen und vor allem das Ziel ihrer Arbeit. <span class="copyright">Gemeinde</span>
Bürgermeister Gerd Hölzl und die Gemeindevertretung diskutierten beim Strategietag über Aufgaben, Funktionen und vor allem das Ziel ihrer Arbeit. Gemeinde

Mandatare entwickeln gemeinsam einen roten Faden für ihre Arbeit.

Koblach, Götzis Nur wenige Tage nach der konstituierenden Sitzung hat die neue, nunmehr bunter zusammengesetzte Koblacher Gemeindevertretung einen teambildenden Workshop im Bildungshaus St. Arbogast abgehalten. Etliche der neuen Gemeindevertreter übernehmen das erste Mal ein politisches Amt. Beim Strategietag in St. Arbogast nahmen sich die neu und wiedergewählten Vertreter Zeit, zusammen mit Gemeindesekretär Helmut Burger und Moderator Matthias Mathis die politischen Ziele für die kommenden Jahre zu diskutieren. Neben dem persönlichen Kennenlernen wurde rege über die Aufgaben bzw. die Funktion der Ausschüsse gesprochen. Diese sollen wesentlich aufgewertet werden, damit alle Mandatare aktiv sein können.

Konstruktive Gruppenarbeit

In Diskussionsrunden wurden Inhalte und Ziele für die Ausschüsse mit den Themen Finanzen, Bau, Soziales und Ehrenamt, Familie, Umwelt sowie Wirtschaft zusammengefasst. Diese Einteilung wird der rote Faden für die Gemeindeentwicklung sein. Ebenfalls bietet das die Möglichkeit, jährlich einen Blick auf abgeschlossene Projekte zurück und auf bevorstehende Aufgaben voraus zu richten.

Das Ergebnis ist sehr umfangreich, im Detail wird in Zukunft noch weiter an Lösungen gearbeitet werden müssen. Vorerst war es wichtig, in einem entsprechenden Rahmen über die unterschiedlichsten Sichtweisen diskutieren zu können. So oder so – im Vordergrund stand das gemeinsame Ziel, Koblach als lebenswerte Gemeinde weiterzuentwickeln. In der guten, fairen und aktiven Zusammenarbeit beim Strategietag hat sich gezeigt, dass die neue Gemeindevertretung ihrer Aufgabe bereits nachgeht.