21 von 21 stimmten für erste Sulner Vizebürgermeisterin

Vorarlberg / 09.10.2020 • 16:24 Uhr
Der neue Sulner Gemeindevorstand – in der Mitte die erste Vizebürgermeisterin der Gemeinde Sulz: Gerda Schnetzer-Sutterlüty. <span class="copyright">Gemeinde</span>
Der neue Sulner Gemeindevorstand – in der Mitte die erste Vizebürgermeisterin der Gemeinde Sulz: Gerda Schnetzer-Sutterlüty. Gemeinde

Gemeindevertretung wählt Gerda Schnetzer-Sutterlüty zur stellvertretenden Gemeindechefin.

Sulz Wie schon in den vorangegangenen Wahlen trat in Sulz bei den Gemeindevertreterwahlen im September eine Einheitsliste an. Dementsprechend harmonisch verlief auch die konstituierende Sitzung am Mittwoch.

Nach der Angelobung der Gemeindevertretung stimmte diese über den künftigen Bürgermeister der Vorderlandgemeinde ab. Hier hatte Amtsinhaber Karl Wutschitz alle Mitglieder der Gemeindeliste Sulz einheitlich hinter sich und wurde einstimmig wiedergewählt. Der Gemeindechef geht damit in seine vierte Legislaturperiode und gelobte, die Bürgermeisterfunktion weiterhin nach bestem Wissen und Gewissen zum Wohle der Gemeinde zu erfüllen und bat die Gemeindevertreter um eine gute Zusammenarbeit.

Bei der Wahl des Gemeindevorstands wurde die Anzahl von fünf Gemeinderäten beibehalten und bei den – ebenfalls einstimmigen – Wahlgängen wurden Karl Wutschitz, Gerda Schnetzer-Sutterlüty, Michael Schnetzer, Christoph Bawart und Norbert Schnetzer zum neuen Gemeindevorstand gewählt. Der Wahlvorschlag von Wutschitz, die Stellvertretung des Bürgermeisters in dieser Funktionsperiode an eine Frau zu vergeben, wurde von der Gemeindevertretung befürwortend aufgenommen und so wurde Gerda Schnetzer-Sutterlüty mit 21 von 21 Stimmen zur ersten Vizebürgermeisterin in Sulz gewählt.

Im Anschluss an die Wahlen gab es einen besonderen Dank an den scheidenden Vizebürgermeister Kurt Baldauf – er tritt nach 40 Jahren Zugehörigkeit zur Gemeindevertretung seinen wohlverdienten Ruhestand an. Ein weiterer Dank ging an Kurt Konzett, der auf eigenen Wunsch aus dem Gemeindevorstand ausscheidet, in der Gemeindevertretung allerdings weiterhin tätig bleibt. Die Beschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie vereitelten eine feierliche Zeremonie an diesem Abend zwar – diese soll jedoch ehestmöglich nachgeholt werden. MIMA