Fast alles beim Alten in Klösterle

Klostertaler Gemeinde lud zur konstituierenden Sitzung.
Klösterle Als letzte Gemeinde im Klostertal wurde kürzlich auch in Klösterle die neue Gemeindevertretung angelobt, dies natürlich im kleinen Rahmen und mit Abstand. Der neue Bürgermeister heißt wiederum Florian Morscher; im Amt als Vizebürgermeisterin wurde Barbara Mathies bestätigt.
Überraschung im Vorstand
Der Gemeindevorstand der Gemeinde Klösterle besteht aus drei Mitgliedern und wird ebenfalls wie der Vizebürgermeister von der Gemeindevertretung in der konstituierenden Sitzung gewählt. Der Bürgermeister ist aufgrund seines Mandatsverzichts derzeit nicht Mitglied des Gemeindevorstands, ihm stehen jedoch mit Ausnahme des Stimmrechts alle übrigen Rechte und Pflichten eines Mitglieds des Gemeindevorstands ungeschmälert zu. So gehört neben Barbara Mathies auch der bisherige Gemeinderat Paul Schwarzhans dem Vorstand an.
Als große Überraschung der Klostner Wahl zählte Bertram Fritz. Er schaffte es beim ersten Antreten gleich auf Platz vier und steht somit auch an vorderster Front. Zudem ist er das jüngste Mitglied in der Gemeindevertretung. Auch Michaela Burtscher, Christiane Kölli, Kurt Kasper, Marion Frainer und Martina Tuttner dürfen nun neben den wiedergewählten Leonhard Salzgeber, Joachim Stockinger und Andreas Walch als Vertreter ihrer Heimatgemeinde agieren.
Auftrag und Verpflichtung
Bei seiner Antrittsrede bedankte sich der bestätigte Gemeindechef Florian Morscher bei seiner Familie, speziell bei seiner Frau Karin. „Die neuerliche Wahl zum Bürgermeister meiner Heimatgemeinde Klösterle und die erfolgte Amtseinführung ist ein bewegender Augenblick für mich.“ Weiters ging sein Dank an alle Wähler, welche ihm ihr Vertrauen entgegengebracht hatten. Anschließend gratulierte er der Vizebürgermeisterin, den Gemeinderäten sowie allen wieder- und neu gewählten Gemeindevertretern. Für die bevorstehende Arbeit in den kommenden fünf Jahren wünschte er ihnen viel Erfolg und eine glückliche Hand bei den Entscheidungen, die sie für ihre Gemeinde treffen werden. „Das Aufzeigen alternativer Standpunkte ist erwünscht, es ist aber auch die Bereitschaft zum Kompromiss gefordert“, so Morscher, der sich schon auf die Zusammenarbeit freut und eine offene Informationspolitik anbot.
Sparen und Gestalten
Die sich in Vorbereitung befindlichen Projekte, wie die Erneuerung der Gemeindeinfrastruktur (Wasserversorgung Klösterle), der räumliche Entwicklungsplan sowie diverse Ausgaben (Sanierungen Gemeindegebäude), etc. seien die Schwerpunkte, die es umzusetzen gelte, betonte der neue, alte Bürgermeister. Es müssten gezielt Schwerpunkte und Prioritäten gesetzt werden, deswegen laute das Motto „Sparen und Gestalten“.
Am Schluss seiner Antrittsrede bedankte er sich noch bei den scheidenden Gemeindevertretern und allen Mitarbeitern für die gute Zusammenarbeit in der letzten Periode. Letzlich wünschte sich Florian Morscher für die neue Gemeindevertretung ein konstruktives Miteinander zum Wohle der Gemeinde. Mit den vereinten Kräften der Mitarbeiter der Verwaltung, der Spielgruppe, des Kindergartens, der Volksschule, des Tourismus, von Spar und Bauhof möchte er sich nun an die herausfordernde Arbeit machen. MEK