Gelungene Lesereise vierer Montafoner Autorinnen

Vorarlberg / 30.09.2020 • 10:52 Uhr
V. l.: Daniela Vonbun und Manuel Bitschnau mit den Autorinnen Sabine Grohs, Sabine Schoder, Gerlinde Manz-Christ und Elisabeth Pögler-Pfeifer. <span class="copyright">str</span>
V. l.: Daniela Vonbun und Manuel Bitschnau mit den Autorinnen Sabine Grohs, Sabine Schoder, Gerlinde Manz-Christ und Elisabeth Pögler-Pfeifer. str

Sternensaal war Schauplatz einer besonderen Lesung mit Auszügen aus vier Büchern, alle entstanden im Montafon.

schruns Am Wochenende trafen sich im Schrunser Sternensaal vier Montafoner Autorinnen, die ihre aktuellen Buchwerke einem interessierten Publikum vorstellten. Während Elisabeth Pögler-Pfeifer über „Ahnas Geheimnis“ las, gab Sabine Grohs eine Leseprobe ihres Werks „Außer Haus“ zum Besten. Die ehemalige Diplomatin Gerlinde Manz-Christ las aus ihrer Publikation „Ankommen. Aufatmen. Sich selbst wiederfinden durch Naturverbundenheit“ und Sabine Schoder zitierte Auszüge aus ihrem neuesten Werk „Immer ist ein verdammt langes Wort“.

Zu den Werken

Den Anfang an diesem Leseab machte Elisabeth Pfeifer-Pögler mit ihrem Buch „Ahnas Geheimnis“, indem sie zunächst auf charmante Weise von Daniela Vonbun von Montafon Tourismus – diese hatte die Lesung auch organisiert – interviewt wurde. Und sogleich gab Pfeifer-Pögler auch in den ersten Zeilen bereits Ahnas Geheimnis preis: eine positive Lebenseinstellung. „So kommt man gut durchs Leben“, zeigte sich Pfeifer-Pögler überzeugt.

Sabine Grohs hingegen setzt mit ihrem Buch auf Unterhaltung mit Lerneffekt. „Der Leser soll durch eine spannende Geschichte unterhalten werden und dabei die Geschichte des Landes, der Region und die Ereignisse der jeweiligen Zeit erleben und zuordnen können“, erklärte Grohs. Und so wird die Geschichte eines Hauses über den Zeitraum einer Familie in fünf Generationen unterhaltsam und lebendig erzählt.

Ganz auf die Natur setzt wiederum das Werk von Gerlinde Manz-Christ. In „Ankommen. Aufatmen. Sich selbst wiederfinden durch Naturverbundenheit“ will sie jeden einzelnen dazu bringen, in einer digitalen, schnelllebigen Welt den Weg zu sich selbst wieder zu finden. „Ich lade die Leser dazu ein, mit mir den Weg hin zu einer intensiven Naturerfahrung zu gehen und auf diesem Weg nicht nur die Natur, sondern auch zu sich selbst zu spüren“, brachte es die Juristin Manz-Christ auf den Punkt.

Fiktiv, unterhaltsam, mit einem Schuss Humor, aber dennoch tiefgehend sind die Romane von Sabine Schoder, die bereits mehrere Bücher veröffentlichen konnte und bei der Lesung ihr neuestes Werk „Immer ist ein verdammt langes Wort“, das sich vor allem der Liebe widmet, präsentierte. „Meine Passion fürs Schreiben war immer schon vorhanden und seit einigen Jahren lebe ich auch davon, was natürlich ein besonderes Privileg ist“, so die Montafonerin. STR