Närrisches Kleeblatt verliert ein Blättchen

Vorarlberg / 11.09.2020 • 12:43 Uhr
<p class="caption">Peter Ladurner wurde bei seiner Verabschiedung von Ehefrau Rosi begleitet.<span class="copyright"> VN/Knobel</span></p>

Peter Ladurner wurde bei seiner Verabschiedung von Ehefrau Rosi begleitet. VN/Knobel

Vorstandsmitglied Peter Ladurner verabschiedet sich nach 25 Jahren.

RANKWEIL Ganz im Zeichen des Abschieds des langjährigen Ausschussmitglieds Peter Ladurner und der Neuwahlen des gesamten Vorstands des Närrischen Kleeblatts Rankweil stand die ordentliche Jahreshauptversammlung im Mohrenschopf. Nach 25 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit in den verschiedensten Bereichen auf Funktionärsebene ist für Ladurner nun Schluss. Der scheidende „Mann für alle Fälle“ hatte die letzten zweieinhalb Jahrzehnte einen maßgeblichen Anteil am Istzustand des Traditionsvereins. Aktiv bei den Rankweiler Schalmeien, für den Posten als Kassier zuständig, Mitverantwortlicher beim großen Rankweiler Faschingsumzug und im Organisationsteam des Rankweiler Balls an vorderster Front sowie beteiligt am Ausbau des vereinseigenen Klublokals im Sinz-Stadl – das sind nur seine wichtigsten ehrenamtlichen Tätigkeiten.

„Peter war und ist für den Verein eine sehr große Bereicherung. Unglaublich viele unbezahlbare Stunden hat er für den Klub stets sein Bestes gegeben. Was Peter alles geleistet hat, kann man in Worten gar nicht sagen. Er wird uns sehr fehlen“, gab es von Närrisches-Kleeblatt-Obfrau Monika Dobler in der Dankesrede ein großes Lob. Auch Vizebürgermeister Andreas Prenn und die Gemeinderäte Helmut Jenny und Christoph Metzler richteten einen großen Dank an den scheidenden Funktionär – und an die aktiven Klubmitglieder.

Nachwuchssuche als Schwerpunkt

Bei den Neuwahlen wurde Obfrau Dobler einstimmig für die nächsten zwei Jahre wiedergewählt. Neben Vizeobmann Dietmar Breuß und Schriftführerin Astrid Speckle ist Laura Dobler, die Tochter der Obfrau, nunmehr für die Finanzen zuständig; der Ausschuss ist fest in Frauenhand. Das Närrische Kleeblatt erwirtschaftete in den letzten zwölf Monaten ein Plus von knapp 10.000 Euro.

Die fünfte Jahreszeit wird aufgrund der Coronakrise am 11. November in einem kleinen Rahmen eingeläutet – Ball und Umzug (die neue Strecke wäre vom großen Gastra-Parkplatz bis zum Bahnhofgelände) werden der Pandemie wohl zum Opfer fallen. Nur noch ein Dutzend musikbegeisterte Rankweiler Schalmeien sind nach den Abgängen von Thomas Brückner und Peter Ladurner aktiv. Die fieberhafte Suche nach jungen Musikern bildet in den nächsten Monaten einen Schwerpunkt. VN-TK