Alpencamping Nenzing investiert weiter in Qualitätsausbau

Angebot soll mit zwei neue Familien- sowie zusätzlichen Himmelchalets ausgebaut werden.
Nenzing Knapp ein Jahr nach der Errichtung von zehn Chalets wird bei Alpencamping Nenzing bereits die weitere Adaptierung des Campingplatzes geplant. So sollen in den kommenden Monaten und Jahren zwei bestehende Spielhäuser zu Familienchalets adaptiert werden, der Empfang zu einer Lounge vergrößert, die Küche umgebaut, eine Erdsanitäranlage errichtet und der Chaletbestand erweitert werden.
Größere Stellplätze
Die Investition ist dabei Teil des großen strategischen Konzepts, wie Junior-Geschäftsführerin Michelle Morik informiert: „Vor drei vier Jahren hatten wir familienintern die Diskussion, in welche Richtung sich der Campingplatz entwickeln soll. Letztendlich entschieden wir uns dafür, künftig auf noch mehr Qualität für den Einzelnen zu setzen.“ Dementsprechend wurden in den vergangenen Jahren – begleitend zum Ausbau der Infrastruktur – kontinuierlich die Stellplätze vergrößert und gleichzeitig die Anzahl derselben reduziert. „Vor wenigen Jahren hatten wir noch 190 Stellplätze“, führt Morik aus. „Mittlerweile sind wir bei 155 angekommen. Der Umbau folgt somit dem Motto, weniger Gäste am Platz zu haben und dafür mehr Qualität bieten zu können.“
Zwei neue Familienchalets
In einem ersten Schritt sollen nun demnächst zwei bestehende Spielhäuser zu Familienchalets umgebaut und ein neues Spielhaus errichtet werden. „Da in den zehn Luxus- und Premiumchalets maximal vier Personen übernachten können, wollen wir künftig auf die Anfrage von größeren Familien eingehen und in den neuen Familienchalets mehr Schlafplätze anbieten“, sagt die Juniorchefin.
Weiter werden bereits bestehende Ferienwohnungen abgerissen, um Erdsanitäranlagen für die Gäste zu schaffen. „Der ebenerdige Bereich über der Anlage soll dann begrünt werden um künftig als Grillplatz zu dienen“, führt die 30-Jährige aus. Auch dem Küchen- und Eingangsbereich stehen Änderungen bevor. „Ursprünglich hatten wir hier größere Pläne“, sagt Morik. „Wir wollen eine Art Lounge-Area für die Gäste machen, damit der Check-In und –Out noch kompfortabler ist.“ Über diesem Bereich wären Appartements für Mitarbeiter entstanden. „Die Idee der Aufstockung haben wir jetzt aber fallen gelassen“, führt sie aus. „Der Lounge-Bereich wird aber ausgeführt.“ Die Küche selbst erhält eine Modernisierung.
Planungen laufen
Ein letzter Punkt ist auch die Chalets-Aufstockung. „Beantragt und genehmigt sind 20 Chalets insgesamt “, sagt Michelle Morik. „Wir wollen diese Zahl aber nicht ausfüllen und werden um weniger Einheiten erweitern.“ Die Vorarbeiten hierzu wurden bereits bei den Vorbereitungen im vergangenen Jahr getroffen. „Die Wege und die Plätze sind bereits vorhanden“, sagt Morik. Dabei soll abermals auf die Gästewünsche eingegangen werden und der untere Bereich des Chalets – wo bisher die Stützen waren – für ein weiteres Schlafzimmer genutzt werden. Die Arbeiten an den Chalets sind auf kommendes Jahr angesetzt. Was die genauen Kosten und den weiteren Zeitplan betrifft, kann man seitens des Familienbetriebs wegen der noch laufenden Planungen keine Angaben machen. „Wir werden wieder von unserem Architekten Reinhold Hammerer begleitet“, sagt Morik. Mit diesem wolle man in den kommenden Wochen zusammensitzen und nochmals die Details besprechen. VN-JLO