Rote Reaktionen auf Verlegung des OJA-Bundeskongresses nach Dornbirn

Ärger bei Brigitte Baschny in Feldkirch, Freude bei Markus Fässler in Dornbirn.
Feldkirch, Dornbirn Das der Bundeskongress der österreichischen Jugendarbeiter statt in Feldkirch in Dornbirn stattfinden wird, sorgt für Reaktionen sozialdemokratischer Lokalpolitiker. In Feldkirch ärgert sich Brigitte Baschny (61) darüber, dass der Konflikt um die Neuausrichtung der Jugendarbeit, der entstanden sei, weil sich ÖVP und FPÖ in die nachweislich bestens funktionierende Jugendarbeit eingemischt haben, zur Abwanderung des Kongresses geführt hat. Neben dem Werbeeffekt gingen so 400 Nächtigungen sowie Restaurantbesuche und Einkäufe der Fachbesucher verloren. In Dornbirn freut sich Markus Fässler, SPÖ-Stadtrat in der Messestadt, darüber, dass die Stadt nun 200 Teilnehmer aus ganz Österreich, sowie 50 zusätzliche Vorarlberger Teilnehmer begrüßen darf. “Damit unterstützen wir nicht nur die offene Jugendarbeit, sondern leisten auch einen Beitrag zur Stärkung des Messe- und Tourismusstandorts”, ist er überzeugt. Die Umwegrentabilität durch den Kongress beziffert er mit 80.000 Euro.