So wird die diesjährige Dornbirner Herbstmesse

Sicherheit als oberstes Gebot für die 72. Herbstmesse. Noch kein grünes Licht von der Bezirkshauptmannschaft.
Die diesjährige Herbstmesse wird eine besondere sein. Darüber waren sich die Verantwortlichen bei der traditionellen Präsentation der Messeschwerpunkte einig. Außergewöhnlich seien auch die Vorbereitungen, um eine sichere Messe über die Bühne zu bringen. „Das oberste Gebot bei den Vorbereitungen war die Sicherheit für alle Mitwirkenden“, betont Geschäftsführerin Sabine Tichy-Treimel. „Es war für die gesamte Veranstaltungsbranche herausfordernd. Im ersten Halbjahr wurden 40 Messen mit über 7000 Ausstellern abgesagt.“ Die Herbstmesse sei die erste Messe, die stattfinden kann und habe damit Vorbildcharakter.

Im Austausch mit den lokalen Behörden und Verantwortlichen der Bundesregierung sei in den vergangenen Wochen intensiv an dem 30-seitigen Maßnahmenkatalog gearbeitet worden. Neben der Maskenpflicht in den Messehallen und an den Ständen gilt der Mindestabstand von einem Meter. Eine datenschutzkonforme Besucherregistrierung sowie eine eigene Messe-App wurden erarbeitet.

Laufendes Verfahren
„Die Entscheidung, ob eine Messe durchgeführt wird, liegt bei der Geschäftsleitung und den Eigentümern“, erklärt der Dornbirner Bezirkshauptmann Helgar Wurzer. „Wir sind noch im laufenden Verfahren.“ Bei der Bewilligung müsse zum einen die epidemiologische Lage im Einzugsgebiet der Messe berücksichtigt werden, andererseits müsse beim Infektionsteam Kapazität für eine Personennachverfolgung im Falle einer Infektion vorhanden sein.
Zwar gibt es dieses Jahr keine Eröffnungsfeierlichkeiten, trotzdem soll die bunte Vielfalt des Programms, etwa die große Erlebniswelt Bauernhof, die Sportbühne oder das Messehennele, beibehalten werden.
Vom 9. bis 13. September 2020 öffnet die Dornbirner Herbstmesse täglich von 10 bis 18 Uhr die Türen. Onlinetickets gibt es unter tickets.messedornbirn.at.
