Bludenzer Sommerschule gut gestartet

Vorarlberg / 25.08.2020 • 15:30 Uhr
Bludenzer Sommerschule gut gestartet
Schulstart im August: Die Sommerschule in Bludenz ist zu Wochenbeginn gut gestartet. BI

Volkshochschule Bludenz verzeichnet heuer einen Teilnehmerrekord.

Bludenz Für so manche Schüler beginnt die Schule heuer schon früher, nämlich für die Teilnehmer der Sommerschule der Volkshochschule (VHS) Bludenz. Während in manchen Teilen Österreichs solche Sommerschulen auf die Schnelle im Zuge der Covid-19-Maßnahmen neu konzipiert wurden, kann die VHS Bludenz auf ein seit vielen Jahren bewährtes Format zurückgreifen. „Die erste Sommerschule fand im Herbst 1989, gleich mit der Gründung der Volkshochschule, statt. Ich war damals schon als Lehrerin dabei. Die Sommerschule schreibt eine ungebrochene Erfolgsgeschichte. Heuer haben sich sogar 270 Schüler angemeldet. Die Resonanz auf die bisher durchgeführten Sommerschulen ist durchwegs sehr positiv. Viele Schüler schafften durch den gezielten Unterricht Wiederholungsprüfungen und waren im folgenden Schuljahr in dem betreffenden Fach sattelfest“, betont Elisabeth Schwald, Leiterin der Volkshochschule Bludenz.

Problemlose Einteilung

Der Schulbeginn ist meistens für die Schüler mit viel Aufregung verbunden. Doch die Einteilung auf dem Vorplatz des BG Bludenz verlief in aller Ruhe. Die jeweiligen Lehrer standen mit Schildern bereit, auf denen ihr Name und der der Klasse stand. „Zudem wurde jeder Klasse eine Farbe zugeordnet. Mittels SMS wurden die Eltern bereits in der Vorwoche über die Klassenzugehörigkeit ihres Kindes informiert, damit die Einteilung problemlos verlaufen kann. Wir achten genauestens auf die Covid-19-Maßnahmen. Schüler und Lehrer tragen bis zum Platznehmen in der Klasse Gesichtsmasken, am Eingang werden die Hände desinfiziert“, erläutert Marisa Grübel, seit letztem Jahr Bereichsleiterin für die Sommerschulen. Auch sie hat schon viel Erfahrung mit der Sommerschule, zuerst als Schülerin, dann als Lehrerin und nun als Bereichsleiterin.

Sämtliche Klassen im Trakt des Altbaus des Gymnasiums sind belegt. „In jeder Klasse sind höchstens zwölf Schüler, damit diese individuell in Kleingruppen unterrichtet werden können. Der Unterrichtsstoff des Vorjahres wird wiederholt und verständlich erklärt“, führte Grübel weiter aus. Neu ist auch, dass erstmalig eine Betreuungsaktion für Kinder stattfindet: „Kinder ab dem sechsten Lebensjahr können von 8 bis 12.15 Uhr abgegeben werden, das ist für arbeitende Eltern ideal.“

Insgesamt unterrichten 28 Lehrer an der Sommerschule, auch Studenten mit Bachelor-Abschluss sind dabei. Für diese ist der Unterricht in Kleingruppen eine wertvolle Erfahrung für die weitergehende Berufspraxis. Heuer wird der ohnehin günstige Tarif für die Sommerschule zusätzlich vom Land Vorarlberg gefördert, eine Woche Sommerschul-Unterricht kostet nur 40 Euro. BI