So geht’s im Dreiklang entspannt ins Wandervergnügen

Wanderparkplatz Winkel wurde neu gestaltet und zudem der öffentliche Verkehr ausgebaut.
Dünserberg Rund 45.000 Besucher transportiert die Seilbahn Schnifis pro Jahr auf den Berg. Seit den 1960er Jahren dient auch der Wanderparkplatz Winkel Erholungssuchenden in der Dreiklangregion als beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen aufs Dünser Älpele, zum Gerachhaus, Hochgerach oder anderen Alpen.
Bereits im Vorjahr wurde von der Gemeinde Dünserberg der Beschluss gefasst, den bisher ungeregelten Parkplatz benutzerfreundlicher zu gestalten. „Das Parken in diesem Bereich war bis dahin von der Agrar als Grundbesitzer geduldet worden. Das Gelände war jedoch sehr steil und abschüssig und stellte ein gewisses Sicherheitsrisiko dar“, informiert Bürgermeister Walter Rauch. Gemeinsam mit der Agrargemeinschaft Dünserberg (als Grundbesitzer) und der Güterweggenossenschaft Winkel-Älpele (als Wegerhalter) machte man sich seitens der Gemeinde an die Neukonzeptionierung des Parkplatzes. Kürzlich konnten die Arbeiten fertiggestellt werden. „Somit steht nun ein sicheres Parken mit geregelten Verhältnissen zur Verfügung“, freut sich der Bürgermeister, der klarstellt, dass im Zuge des Projekts auch die widmungsrechtliche Frage geklärt wurden.
40 Stellplätze
Der neu gestaltete Parkplatz verfügt ähnlich wie bisher über rund 40 Stellplätze. Bei der Ausführung der neuen Anlage wurde besonderer Wert auf regionale Materialien gelegt. „Qualität und Nachhaltigkeit waren uns ein großes Anliegen“, so Rauch, der sich freut, dass dank der eingebrachten Eigenleistung durch die Gemeindemitarbeiter die veranschlagten Kosten von 50.000 Euro eingehalten werden konnten.

Auch eine Parkuhr wurde installiert, da der Parkplatz künftig bewirtschaftet wird. „Die Einnahmen aus den Gebühren sind zweckgebunden und fließen wieder in die Erhaltung der Anlage bzw. der Straße“, versichert Rauch, der bisher von sehr positiven Resonanzen berichten kann.
Öffis forcieren
Eines ist dem Gemeindechef aber wichtig zu betonen: „Wir wollen damit nicht mehr Verkehr herziehen.“ Daher wurde parallel zu den Arbeiten am Parkplatz auch der Ausbau des öffentlichen Verkehrs forciert. „Das öffentliche Anreisen wurde optimiert, wird von uns beworben und bereits sehr gut angenommen“, kann Rauch zufrieden berichten. „Unser Ziel war es, den öffentlichen Personenverkehr und die Parksituation dem steigenden Andrang anzupassen. Gerade heuer hat sich dies bereits sehr bewährt, denn wir verzeichnen wesentlich mehr Gäste in der Region als bisher.“