Das Gasthaus Sonne

Vorarlberg / 10.08.2020 • 10:00 Uhr
1830 befand sich das Gasthaus Sonne in Schwarzach im Besitz des Ortsvorstehers Adam Sutterlütti. Nach dem Zweiten Weltkrieg baute Emil Schertler das durch einen Brand stark zerstörte Gasthaus wieder auf. Das Brauereigebäude wurde in eine Pension umgewandelt.
1830 befand sich das Gasthaus Sonne in Schwarzach im Besitz des Ortsvorstehers Adam Sutterlütti. Nach dem Zweiten Weltkrieg baute Emil Schertler das durch einen Brand stark zerstörte Gasthaus wieder auf. Das Brauereigebäude wurde in eine Pension umgewandelt.

Die Geschichte des Landes in Bildern.

Schon immer waren sich die Menschen bewusst, dass alles Leben auf der Erde von der Sonne abhängt und daher wurde sie in vielen Kulturen als Gottheit verehrt. Ihre tägliche Wiederkehr wurde mit kultischen Ritualen beschworen und eine Sonnenfinsternis löste große Furcht aus. Die Sonne ist auch das Sinnbild des Himmels und Gottes. Sie ist auch Attribut von Heiligen. So wird der heilige Columban mit einer über ihm schwebenden Sonne dargestellt, denn während der Schwangerschaft hatte seine Mutter geträumt, sie gebäre eine Sonne. Der heilige Thomas von Aquin wird gerne mit einer Sonne auf der Brust dargestellt, und ein Kreuz in der Sonne kennzeichnet den heiligen Ignatius von Loyola. Simone Drechsel

Das Gasthaus Sonne in Altach befindet sich noch heute in Familienbesitz. Die Wirtsleute Johann Georg Ender und sein Sohn Hermann hatten den Hausnamen Sunnawürts.<br><span class="copyright">Ansichtskartensammlung, Sammlung Risch-Lau, Vorarlberger Landesbibliothek</span>
Das Gasthaus Sonne in Altach befindet sich noch heute in Familienbesitz. Die Wirtsleute Johann Georg Ender und sein Sohn Hermann hatten den Hausnamen Sunnawürts.
Ansichtskartensammlung, Sammlung Risch-Lau, Vorarlberger Landesbibliothek
Ein großer Biergarten mit Kastanienbäumen sowie ein zweistöckiger Keller zeichneten das Gasthaus Sonne in Nenzing aus. Wegen seiner Baufälligkeit wurde es abgerissen und 1958 an seiner Stelle das Gemeindeamt Nenzing errichtet.
Ein großer Biergarten mit Kastanienbäumen sowie ein zweistöckiger Keller zeichneten das Gasthaus Sonne in Nenzing aus. Wegen seiner Baufälligkeit wurde es abgerissen und 1958 an seiner Stelle das Gemeindeamt Nenzing errichtet.
Gasthaus Sonne, Bezau: Schon 1617 befand sich hier eine Wirtschaft; immer wieder kurzzeitig geschlossen; nach der Heirat von Margarethe und Josef Feuerstein im Jahr 1858 Wiedereröffnung; 1903 erneute Schließung bis 1954 Josef Meusburger den GH übernahm.
Gasthaus Sonne, Bezau: Schon 1617 befand sich hier eine Wirtschaft; immer wieder kurzzeitig geschlossen; nach der Heirat von Margarethe und Josef Feuerstein im Jahr 1858 Wiedereröffnung; 1903 erneute Schließung bis 1954 Josef Meusburger den GH übernahm.
Am 10. Juni 1980 brannte das Gasthaus Sonne in Götzis vollständig ab und wurde nicht wieder aufgebaut. Zum Zeitpunkt des Brandes stand das Gebäude bereits seit längerer Zeit leer.
Am 10. Juni 1980 brannte das Gasthaus Sonne in Götzis vollständig ab und wurde nicht wieder aufgebaut. Zum Zeitpunkt des Brandes stand das Gebäude bereits seit längerer Zeit leer.