Zukunftsbüro auf Abstellgleis

Vorarlberg / 01.08.2020 • 11:30 Uhr
Zukunftsbüro auf Abstellgleis
Im Jahr 2000 präsentierte LH Sausgruber das Büro für Zukunftsfragen. 20 Jahre später wird es wieder umbenannt.

Hinter den Kulissen: Büro für Zukunftsfragen könnte zum Markenbüro werden.

Bregenz Es war einmal eine Abteilung im Amt der Landesregierung mit dem Namen „Umweltinformationsdienst“. Im Jahr 2000 wandelte Alt-LH Herbert Sausgruber (74, VP) den Informationsdienst in das „Büro für Zukunftsfragen“ um und holte es unter seine Fittiche. Es sollte sich um Anliegen der Nahversorgung, Ausbildung sowie der Entwicklung in Regionen und Ballungszentren kümmern. Schon während Sausgrubers Amtszeit widmete sich das Büro vor allem der Bürgerbeteiligung. Sein Nachfolger Markus Wallner (53, VP) ließ es weiterlaufen, doch er soll nie ein großer Freund des Büros geworden sein. Als der Bürochef ging, kümmerte man sich zweieinhalb Jahre lang nicht um eine Nachfolge. Michael Lederer (37) leitete es interimistisch, wurde nach einer Bewerbungsphase allerdings nicht fix befördert. Nun ist es doch soweit. Er leitet das Büro, das jetzt „Büro für freiwilliges Engagement und Beteiligung“ heißt. Vielleicht nicht auf Dauer: Im Landhaus wird gemunkelt, dass die Ressourcen mittelfristig zur Marke Vorarlberg abgezogen werden. Die Umbenennung sei der Auftakt.