Lastenrad im Härtetest von Baden nach Feldkirch

Vorarlberg / 22.07.2020 • 12:00 Uhr
Lastenrad im Härtetest von Baden nach Feldkirch
Michael Krenn hat am Dienstag mit seinem E-Lastenrad Feldkirch erreicht. VN/SCHWEIGKOFLER

Der Niederösterreicher Michael Krenn fuhr mit 50 Kilogramm Gepäck von Baden bei Wien nach Feldkirch.

Feldkirch Michael Krenn (63) lebt in Baden bei Wien. Gestern ist er mit einem E-Lastenbike vor dem Feldkircher Rathaus empfangen worden. Dabei waren seine Familie, Krenns Frau stammt aus Röthis, sowie Feldkirchs Vizebürgermeisterin Gudrun Petz-Bechter und die städtische Radbeauftragte Elisabeth Mair. Krenn war innerhalb von elf Tagen 780 Kilometer von Baden über Salzburg und Deutschland nach Feldkirch gefahren. Er hat dabei Wind und Wetter getrotzt. Im Lastenrad hatte er 50 Kilogramm Gepäck dabei, Ziel war es nämlich, zu beweisen, dass größere Mengen transportiert werden können. Die Alltagstauglichkeit wurde ebenfalls getestet.

Alternative zum Zweitauto

Krenn, der sportlich ist, aber kein Sportler, war in Feldkirch zufrieden. Er hatte aber auch Tipps für die politisch Verantwortlichen auf Lager: so etwa, dass die Breite der Lastenräder bei Radstreifen berücksichtigt werden müsse. “Das Lastenrad ist alltagstauglich als Alternative zu einem Zweitwagen”, ist Krenn nach seiner Fahrt überzeugt. Am Dienstag wurde in Feldkirch angestoßen. Bald geht es aber wieder retour. “Mein Schwager bringt mich mit dem Auto auf den Arlberg”, erzählt Krenn, von dort fährt er quer durch Österreich wieder in seine Heimatstadt Baden.

Krenn wurde neben seiner Familie auch von der Feldkircher Radbeauftragten Elisabeth Mair und Vizebürgermeisterin Gudrun Petz-Bechter empfangen, die gleich das städtische Lastenrad präsentierten. <span class="copyright">VN/Schweigkofler </span>
Krenn wurde neben seiner Familie auch von der Feldkircher Radbeauftragten Elisabeth Mair und Vizebürgermeisterin Gudrun Petz-Bechter empfangen, die gleich das städtische Lastenrad präsentierten. VN/Schweigkofler