Hier entsteht das neue Ausbildungszentrum der illwerke-vkw

Die Arbeiten am neuen energie.campus montafon liegen aktuell gut im Zeit- und Finanzplan.
Vandans Von Weitem deutet der hoch in den Himmel ragende Kran auf die baulichen Aktivitäten auf dem illwerke-Betriebsgelände in Rodund hin. Wo bis vor Kurzem die Mitarbeiter des Illwerke Zentrums Montafon noch ihre Fahrzeuge parkten, klafft jetzt eine Baugrube im Boden. Im Herzen des Betriebsgeländes des Energieerzeugers entsteht eine neue Ausbildungsstätte, der sogenannte energie.campus montafon.
Ab Herbst kommenden Jahres werden in den Räumlichkeiten über 50 Lehrlinge in den Ausbildungsberufen Metalltechnik, Elektrotechnik, Mechatronik, Seilbahntechnik, IT sowie kaufmännische Berufe ausgebildet. So sieht es der Plan vor und bis dato deutet nichts darauf hin, dass dieser nicht eingehalten werden kann. „Das Projekt ist wie vorgesehen angelaufen und liegt derzeit voll im Zeit- und Finanzplan“, informiert Unternehmenssprecher Andreas Neuhauser auf VN-Anfrage. „Aktuell ist man mit Betonarbeiten im Keller beschäftigt. Anfang Juli soll bereits die Kellerdecke eingezogen werden“, konkretisiert Neuhauser den aktuellen Baustand.
Rund 5,5 Millionen Euro lässt sich der Energiekonzern den viergeschoßigen Gebäudekomplex kosten. Aus Sicht des Unternehmens handelt es sich dabei im wahrsten Sinn des Wortes um eine Investition in die Zukunft. Tatsächlich geht bis in zehn Jahren etwa die Hälfte der derzeit 1200 Mitarbeiter umfassenden illwerke-vkw-Belegschaft in Pension. Grund genug, sich frühzeitig um die Fachkräfte von morgen zu bemühen und die Rahmenbedingungen für eine qualitativ hochwertige Lehrlingsausbildung zu schaffen.
Lehrlinge arbeiten mit
Bei der Realisierung des neuen Ausbildungszentrums geht das Energieunternehmen im Baumanagement mit einem Digitalisierungspilotprojekt völlig neue Wege. Neben dem erstmals eingesetzten „Building Information Modeling“, einer Methode der vernetzten Planung, Ausführung und Bewirtschaftung von Bauwerken, wird die Baustelle zusätzlich aktiv in den Lehrausbildungsplan integriert. Sprich: Die Lehrlinge sind eng in die Umsetzung des Gebäudes eingebunden und solle aktiv an dessen Errichtung mitarbeiten. So übernehmen sie etwa Tätigkeiten beim Planungsprozess, der Vermessung, im Metallbau, der Elektroinstallation oder der IT-Betreuung des Digitalisierungsprojekts.