Circus Berlin braucht Hilfe der Vorarlberger

Noch nie zuvor hatte die Familie Lauenburger so lange keine Einnahmen.
Bregenz Völlig unschuldig ist die Zirkusfamilie Lauenburger in eine prekäre Situation geraten. Erst war der Betrieb wegen Tierseuchengefahr, ausgehend von einem fremden Stall, viele Wochen gesperrt, jetzt sorgt Corona dafür, dass Artisten und Tiere monatelang nicht mehr auftreten dürfen. Derzeit logiert die siebenköpfige Familie mit ihren 30 Fahrzeugen, zwölf Großpferden, vier Kamelen und zwei Ponys auf dem Areal einer Wohnbaugesellschaft in Neuamerika.
“Wir sind sehr dankbar dafür”, sagt Zirkusdirektor Adolf Lauenburger. Trotzdem plagen die Zirkusleute weiterhin Sorgen. “Vorführungen sind unsere einzigen Einnahmequellen. Und wir dürfen nicht auftreten. Wir sind natürlich froh, um jede Unterstützung, die uns in dieser schwierigen Zeit hilft”, bittet Lauenburger weiterhin um die Sympathien der Vorarlberger. Zirkusse erhalten laut Lauenburger keinerlei finanzielle Unterstützung. Auch jetzt nicht. “In Italien und der Schweiz wäre das anders”, sagt der Direktor. Der Zirkus braucht vor allem Futter für seine Tiere.
Wer dem Circus Berlin in dieser schwierigen Situation unter die Arme greifen möchte, kann das durch eine Spende auf folgendes Konto tun: Post Bank, Jamaine Lauenburger, IBAN: AT 72 1912 0038 7338 5610.