Volksschule Levis parat für Neustart des Schuljahrs

Vorarlberg / 15.05.2020 • 09:00 Uhr
Volksschule Levis parat für Neustart des Schuljahrs
16 Schüler sind in Levis diese Woche bereits in Betreuung. Mit Abstandsklebern wird beim Einlass gewährleistet, dass die Kinder Abstand halten. VN/SCHWEIGKOFLER

Ab Montag wird in der Schule wieder unterrichtet, Gebäude und Lehrkörper sind vorbereitet.

feldkirch Ab Montag startet in der Volksschule Levis in Feldkirch wieder der reguläre Schulunterricht. Täglich werden dann circa 60, von rund 125 Schülern, wieder den Unterricht besuchen. “Wir haben nach dem Schema Montag, Mittwoch, Freitag, sowie alphabetisch die Klassen geteilt”, erklärt Direktorin Monika Reichart. Das wird in Feldkirch einheitlich so gehandhabt, um zu gewährleisten, dass Geschwisterkinder auch an unterschiedlichen Schulen an den gleichen Tagen Unterricht haben werden. Die Freude sei groß, auch wenn es viel Ungewissheit gibt. “Wir werden erst einmal ein Update machen, danach gehen die Lehrer die wichtigsten Themen an”, erklärt Reichart, was im verbliebenen Unterrichtsjahr gelernt werden soll. Fatal sei, dass es kein Wiederholen einer Klasse geben wird, erklärt die Direktorin. Man werde einigen Eltern empfehlen, das für ihre Kinder dennoch in Betracht zu ziehen, erklärt sie, das mache für einige Schüler einfach Sinn. 

In Levis sind derzeit bereits 16 Schüler in Betreuung, erste Erfahrungen konnten also bereits gemacht werden. Dennoch ist Reichart gespannt, wie der Start mit einer deutlich höheren Zahl an Schülern ablaufen wird.

Hygienemaßnahmen im Schulgebäude

Das Schulgebäude wurde gründlich gereinigt und im Eingangsbereich wurden Kleber angebracht, um den Abstand zu gewährleisten. Außerdem wurden der Sportplatz und die Terrasse geteilt, um die Schüler in den Pausen zu trennen. Außerdem wurden die Einlasszeiten verlängert, um am Morgen, die Ankunft zu “entzerren”. 

Der moderne Schulbau in Levis verfügt nur über kleine Fenster. “Wir haben sichergestellt, dass die Anlage so eingestellt ist, dass sie laufend Frischluft durchs Haus bläst”, erklärt die Direktorin. Für Hygiene sorgen ab Montag nicht nur das Reinigungspersonal, auch die Lehrer werden angehalten, Flächen, die viel berührt werden, nach den Stunden rasch zu desinfizieren. Man ist also gerüstet für die letzten Wochen dieses ungewöhnlichen Schuljahrs.

Schade sei es, dass es keine Abschlussfeier bzw. Sommerfeier geben werden, bedauert Reichart. Für die Verabschiedung der Viertklässler überlege sie sich noch etwas. Den eigenen Abschied, Reichart geht im August in Pension, werde sie deshalb ebenfalls nur im privaten Bereich feiern können.