450 protestierten gegen Coronaverordnungen

Zu der Demonstration hatte eine Privatinitiative unter dem Titel „Demo für Menschenrechte, Freiheit und demokratische Grundrechte“ aufgerufen.
Bregenz Es war eine bunte Mischung von Menschen, die am Sonntag in Bregenz zwischen Festspielhaus und Molo unter dem Titel “Demo für Menschenrechte, Freiheit und demokratische Grundrechte” demonstriert hat. Gemeinsam war ihnen die Kritik an den geltenden Vorschriften der Bundesregierung, durch die sie ihre Grundrechte eingeschränkt sehen. Die Veranstalter bezeichneten sich in ihrer Ankündigung selbst als mündige Bürger, die auch in Krisensituationen als solche behandelt werden wollen. Man wolle nicht, dass im Ausnahmezustand Zwangsmaßnahmen, wie etwa eine generelle Maskenpflicht, beschlossen werden. Außerdem sollen Grundrechte während der Notstandsmaßnahmen gewahrt bleiben.

Klaus Kuster, einer der Veranstalter, führte die Demonstranten unter “Grundrechte”- und “Für unsere Freiheit”-Rufen vom Festspielhaus zum Molo und zurück. Laut Polizeiauskunft nahmen 450 Menschen teil. Unter ihnen war Yvonne Möhrwald, die mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern demonstrierte: “Wenn Menschlichkeit per Gesetz unterbunden wird, dann leisten wir Widerstand”, sagt die zweifache Mutter. “Wir sind für Freiheit, gegen Zwangsimpfungen und für mehr Menschlichkeit. Wenn es für Umarmungen Strafzettel gibt, läuft etwas falsch”, erklärt die Bregenzerin ihre Teilnahme an der Demo. Ähnlich sieht es Peter Kepplinger: “Die Einschränkungen halte ich besonders wegen der psychischen Belastung für gefährlich. Es kann die Gesellschaft traumatisieren”, so der Eichenberger. “Es findet keine offene Diskussion statt. Die Maßnahmen können für politische Zwecke missbraucht werden”, befürchtet Kepplinger.

Die Demonstrierenden mussten einen Mindestabstand von einem Meter einhalten. Veranstalter Klaus Kuster bat die Teilnehmer im Vorfeld, Mundschutzmasken zu tragen und verwies während der Kundgebung immer wieder auf den einzuhaltenden Mindestabstand. Nach Angaben der Polizei verlief die Kundgebung friedlich. Die Veranstalter hatten demnach eigene Ordner, die auf den behördlich vorgeschriebenen Mindestabstand zwischen den Teilnehmern achten mussten. Der vorgeschriebene Abstand von einem Meter gelte von Mund zu Mund und müsse nur bei haushaltsfremden Personen eingehalten werden, sagte ein Polizist auf VN-Nachfrage.








