Frastanzer Spieleentwickler steht vor dem nächsten Level

Sebastian Rangger sucht via Kickstarter Unterstützer.
Frastanz Nach knapp zwei Jahren Arbeit steht Sebastian Rangger mit seinen Freunden kurz vor dem Ziel, ein eigenes Computerspiel entwickelt zu haben. „Wir – das sind vier Freunde aus ganz Österreich – haben uns nach dem Studium dazu entschlossen, ein eigenes Spiel zu entwickeln“, erzählt Rangger. Die junge Truppe zögerte nicht lange und machte sich mit der Firma Follow the Feathers in Wien selbständig.
„In unserem Spiel Weaving Tides dreht sich alles ums Weben”, sagt der Spieleentwickler. „Auf den Rücken von Teppich-Drachen erkundet man eine textile Welt und nutzt den Webe-Flug, um Rätsel zu lösen oder Kreaturen am Boden fest zu sticken”, führt er weiter aus.
Das Spiel wird mit Ende 2020 fertiggestellt und veröffentlicht. Bis dahin braucht das kleine Team rund um das schon mehrfach ausgezeichnete Indie-Game aber noch Unterstützung. „Wir starten heute um 16 Uhr bei Kickstarter durch“, erklärt Rangger. „Das ist eine Plattform, auf welcher Ideen mit kleinen Geldbeiträgen unterstützt werden können. Unser Ziel ist, in 30 Tagen 18.000 Euro zu sammeln, damit wir noch alles sauber fertigstellen können. Wenn der Betrag erreicht wird, bekommt das Entwicklerteam das Geld, andernfalls wechselt kein Geld den Besitzer.
Für die Unterstützer haben sich die Indiegame-Entwickler dabei schon viel einfallen lassen. „Neben dem Grundpaket – dem Spiel – gibt es Buttons, Art-Books oder Ingame-Inhalte“, erläutert der in Wien wohnhafte, der auch an der FH-Salzburg unterrichtet. „Diese reichen von Erwähnungen in den Credits bis hin zu eigenen Charakter Designs.“ Der Frastanzer freut sich auf jeden Fall schon auf jegliche Unterstützung aus der Heimat, in welche er auch langfristig zurückzukehren gedenkt. „Die Verwirklichung des Spiels ist unser großer Traum“, sagt er. Mehr zu dem neuen Spiel und den Zugang zu Kickstarter gibt es auf www.weavingtides.com.