Spitalsdirektor Gerald Fleisch singt über Coronakrise

Der KHBG-Geschäftsführer und Hobbymusiker hat seine Gefühle zur aktuellen Situation in einen Song verpackt.
Dornbirn Spitalsdirektor Gerald Fleisch (53) ist tagtäglich mit den Folgen der Coronapandemie konfrontiert. Seine Gefühle zur aktuellen Situation verpackte der leidenschaftliche Hobbymusiker nun in einen Song. “Das Unmärchen vom König Virus” schrieb Gerald Fleisch in einer schlaflosen Nacht inmitten der Coronakrise. Entstanden ist ein melancholischer Song über die Bedeutung des Zusammenhalts in schwierigen Zeiten. In einer Strophe heißt es: “Es war einmal ein reiches und verwöhntes Land. Das war für seine Hektik und all die Ich-AG’s bekannt. Da kam der König Virus und hat von Geisterhand das ganze Land zum Stillsein und Zusammenhalt verdammt.”
Die Audio-Datei mit dem Song, die Gerald Fleisch per WhatsApp an zwei Bekannte verschickte, verbreitete sich in Windeseile bis über die Landesgrenzen hinaus. Da dem Spitalsdirektor beruflich bedingt aktuell wenig Zeit bleibt, stellte das Tonzoo-Studio in Dornbirn den Song fertig und machte ihn radiotauglich. Mittlerweile wurde “Das Unmärchen vom König Virus” auch von einem Hobbymusiker aus Deutschland gecovert. “Dass sich der Song so schnell verbreitet und einen derart großen Anklang findet, freut mich sehr”, sagt Gerald Fleisch, der die Bebilderung des König Virus für das offizielle Musikvideo selbst in die Hand genommen hat. Auch der Vorarlberger Medienkünstler Philipp Herburger hat zu Gerald Fleichs Song ein Musikvideo auf YouTube veröffentlicht, das mittlerweile über 7000 Mal aufgerufen wurde.
Trotz großen Herausforderungen im Gesundheitswesen blickt Gerald Fleisch der Zukunft optimistisch entgegen. “Ich war schon immer ein Optimist und werde es bleiben. Ich hoffe, dass wir durch die Krise ein bisschen sensibler werden und uns nochmal mehr bewusst werden, wir schön das eigene Umfeld eigentlich ist.”