Schrunser Wohnbaupremiere der Alpenländischen

Gemeinnützige Wohnbaugesellschaft errichtet ihre ersten Wohnanlage in der Montafoner Marktgemeinde.
Schruns Landauf landab ist der Bedarf an leistbarem Wohnraum groß. Auch in Schruns ist das nicht anders. „Die Warteliste ist ellenlang“, gibt Bürgermeister Jürgen Kuster an, „wenngleich der tatsächliche Bedarf sicherlich deutlich niedriger ist“. Ungeachtet dessen ist man in der Montafoner Marktgemeinde froh, dass aktuell an einem weiteren gemeinnützigen Wohnbauprojekt gearbeitet wird. War es bisher ausschließlich die Vogewosi, die sich in Schruns in Sachen sozialer Wohnbau aktiv zeigte, so tritt nun erstmals die Alpenländische Heimstätte als Wohnbaupartner in Schruns in Erscheinung.
15 neue Wohnungen
Im Auweg soll eine 15 Wohneinheiten umfassende Anlage nach den Plänen des Büros Johannes Kaufmann Architektur errichtet werden. Als Generalunternehmer fungiert dabei die Firma Dobler Hochbau. Nach dem Aushub, der trotz Coronakrise Mitte März planmäßig erfolgen konnte, wurde inzwischen mit den Baumeisterarbeiten begonnen. „Während der Keller samt Tiefgarage massiv ausgeführt wird, erfolgt die Ausführung ab der Kellerdecke in Holzmassivbauweise“, informiert Prokuristin Alexandra Schalegg seitens der Alpenländische Heimstätte.

Der Bau verfügt über eine Gesamtnutzfläche von rund 812 Quadratmetern. Die Wohneinheiten sind in neun 2- bzw. je drei 3- und 4-Zimmer-Wohnungen eingeteilt. Neben den 15 Tiefgaragenplätzen sind auch fünf PKW-Parkplätze im Freien vorgesehen. „Sämtliche Wohnungen werden als Mitwohnungen mit Kaufoption errichtet“, informiert Schalegg. Sehr zur Freude von Bürgermeister Kuster. „Das Miet-Kauf-Modell ist attraktiv, da es die Möglichkeit bietet Eigentum zu schaffen. Auch die letzten Projekte der Vogewosi wurden auf diese Weise umgesetzt“, so Kuster. Überhaupt sei das Projekt sehr begrüßenswert, denn „leistbarer Wohnraum ist nach wie vor sehr gefragt, da die Grundstückspreise sehr hoch sind“.
Kleine und kompakte Anlage
Auch die Tatsache, dass es sich beim Projekt um eine eher kleine und kompakte Anlage handelt, findet beim Bürgermeister Gefallen. Und nicht nur bei ihm. „Das Projekt wurde auch vom Gestaltungsbeirat der Gemeinde begutachtet und für gut befunden“, fügt der Gemeindechef hinzu.
Die Errichtungskosten der neuen Wohnanlage belaufen sich auf rund 2,8 Millionen Euro. Voraussichtlich im Jänner kommenden Jahres soll das Bauvorhaben abgeschlossen und die Wohnungen an ihre neuen Mieter übergeben werden.
