Poolbar-Festival arbeitet an “Plan B”

Vorarlberg / 17.04.2020 • 13:45 Uhr
Poolbar-Festival arbeitet an "Plan B"
Jedes Jahr kommen rund 25.000 Besucher zum Poolbar-Festival.

Großveranstaltungsverbot trifft auch das Poolbar-Festival. Inwiefern, ist aber noch offen.

Feldkirch Die Nachricht über das Großveranstaltungsverbot bis 31. August kam für Poolbar-Chef Herwig Bauer wenig überraschend. “Nach den Maßnahmen der deutschen Bundesregierung mussten wir auch in Österreich damit rechnen”, berichtet der Festivalleiter im VN-Gespräch.

Dass große Hallenkonzerte mit bereits fixierten Bands wie Metronomy nicht wie geplant stattfinden können, versteht sich laut Herwig Bauer von selbst. Dennoch hat das Organisationsteam noch nicht völlig die Hoffnung auf eine abgespeckte Form des Festivals aufgegeben. “Viel Konkretes habe ich aus dem Statement der Bundesregierung nicht rausgehört, vor allem, inwiefern es Unterschiede zwischen Innen- und Außenveranstaltungen gibt.”

Herwig Bauer möchte nun gemeinsam mit seinem Team “einen Plan B entwickeln”. “Wir haben einen wunderschönen Außenbereich, bei dem das Abstandhalten zum Beispiel mit Picknickdecken kein Problem sein dürfte.” Herwig Bauer könnte sich Poetry-Slam-Events oder kleinere Konzerte in dieser Form durchaus vorstellen. Die endgültige Entscheidung will das Team Mitte Mai treffen. “Bis dahin schauen wir, was möglich ist. Denn dann wissen wir mehr.”

Von den Fördergebern und Sponsoren sei bereits signalisiert worden, das Festival vollumfänglich weiterhin zu unterstützen, egal ob es am Ende abgesagt wird oder nicht. “Da sind wir unendlich dankbar.”