Heiraten in der Coronakrise: Das müssen angehende Brautpaare wissen

Was passiert mit der geplanten Hochzeit? Michelle Kreil von Ländle-Wedding klärt auf.
Dornbirn Zahlreiche Paare müssen während der Coronakrise ihre Hochzeit verschieben. Michelle Kreil (28) von Ländle-Wedding erklärt, was angehende Eheleute wissen müssen.
Wir heiraten im Sommer. Soll ich meine Hochzeit verschieben?
Man sollte schon jetzt mit der Location und den Dienstleistern einen Plan B bzw. einen Ersatztermin ausarbeiten. Den alten Termin sollte man nach Möglichkeit aber noch stehen lassen, so lange noch keine Absage seitens Location, Kirche oder Gesetz kommt.
Worauf sollten wir achten, wenn wir einen neuen Termin finden müssen?
Auf keinen Fall den erstbesten von der Location vorgeschlagenen Termin zusagen, sondern auch mit allen gebuchten Dienstleistern sprechen und nach Ersatzterminen fragen. In Zeiten wie diesen muss es auch egal sein, ob das Datum schön klingt. Und zieht unbedingt eine Winterhochzeit in Betracht. Herbst 2020 bzw. Frühling/Sommer 2021 sind auch ohne Coronavirus jetzt schon sehr gut gebucht.

Was, wenn nicht alle meine Dienstleister beim neuen Termin können?
Man sollte darauf achten, den weniger „gefährdeten” Dienstleistern abzusagen, solchen, die schneller ein Ersatzpaar bekommen als andere oder die nicht allzu hart von der Krise betroffen sind. Ansonsten freut sich der Dienstleister, wenn man zumindest die bereits getätigte Anzahlung in Form eines Gutscheins zurückfordert, der später für einen anderen Anlass verwendet werden kann.