Lustenauer Feuerwehr verbuchte Rückgang an Einsätzen

Bilanz nach erstem Jahr im neuen Feuerwehrhaus.
Lustenau Zum Start ins neue Probenjahr zog der Lustenauer Feuerwehrkommandant Dietmar Hollenstein ein Resümee über das Einsatzjahr 2019. „Wir haben nun das erste Jahr in unserem neuen Stützpunkt erfolgreich beendet und können stolz berichten, dass unsere Technik bei Einsätzen, Übungen und Veranstaltungen tadellos funktioniert hat“, frohlockt der Kommandant.
Insgesamt wurde die Lustenauer Feuerwehr im vergangenen Jahr zu 178 Einsätzen gerufen, das sind um 52 weniger als im Jahr 2018. Gestiegen sind allerdings die Einsatzstunden – diese betrugen 2019 insgesamt 4643 Stunden, was einen Anstieg um 182 Stunden im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die Einsätze gliederten sich dabei in 54 Brandeinsätze und 124 technische Einsätze, zwei davon waren nachbarschaftliche Hilfeleistungen. Zwei Mal musste die Feuerwehr Lustenau im vergangenen Jahr zu einem Großbrand ausrücken.
Insgesamt 35.419 Stunden
Zu den verschiedenen Einsätzen gehören in jedem Jahr auch zahlreiche Schulungen, Übungen, Sitzungen und Veranstaltungsbetreuungen. Dabei leisten die Mitglieder der Feuerwehr jährlich einen wichtigen Beitrag für die Sicherheit in der Gemeinde, und so wendeten die 163 Frauen und Männer im letzten Jahr insgesamt 35.419 Stunden für diese Zwecke auf.
Auch ein wichtiger Bestandteil der Lustenauer Florianijünger ist die Feuerwehrjugend. Diese besteht aktuell aus 18 Jungs und drei Mädchen, die durch verschiedene Veranstaltungen und Events in Zukunft zum Feuerwehrmann beziehungsweise zur Feuerwehrfrau ausgebildet werden.
Ein weiteres Highlight im vergangenen Jahr war für die Brandbekämpfer der Marktgemeinde die Anschaffung eines neuen Fahrzeugs. Der Fuhrpark wurde mit einem für den Brandeinsatz konzipierten Erstangriffsfahrzeug, dem Tanklöschfahrzeug TLF-A-3000-400, erweitert und bei einem gemeinsamen Fest mit der Bevölkerung in der neuen Zentrale in der Neudorfstraße geweiht und offiziell in den Dienst gestellt. MIMA