Dornbirner Werkstatt Blitzventil als gutes Beispiel

OJAD als Vorbild für Fahrradwerkstätten in Jugendhäusern.
Dornbirn „In den neuen Radwerkstätten in zehn Vorarlberger Jugendzentren können ab sofort junge Menschen ihre Fahrräder selbst instandhalten. Damit steigert sich ihr Bewegungsradius deutlich“, sagt Martin Hagen, Geschäftsführer der Offenen Jugendarbeit Dornbirn (OJAD). Er bedankt sich beim Land Vorarlberg und bei der Koje (Koordinationsbüro für Offene Jugendarbeit) für die Unterstützung.
Blitzventil als Vorreiter
Das Blitzventil ist ein Projekt der Offenen Jugendarbeit Dornbirn, wo es bereits seit Juli 2015 existiert. Jugendliche reparieren ihre Fahrräder im Blitzventil selbstständig oder sie geben sie hier zur Reparatur ab. Das gesamte Werkzeug und Material steht kostenlos zur Verfügung. Mit der Unterstützung eines qualifizierten Mitarbeiters kann auch ein Fahrrad aus Teilen zusammengebaut werden. Der Zugang zu funktionstüchtigen Fahrrädern und erst recht gemeinsame Radausflüge sollen Jugendliche für umweltfreundliche Mobilität begeistern, so lautet eines der Ziele.
Um die Qualifizierung der Mitarbeiter in den Jugendeinrichtungen zu gewährleisten, wurde eine Ausbildungsreihe mit drei Modulen zu je sechs Stunden entworfen. Diese Ausbildung beinhaltet die gesetzlichen Bestimmungen zur Verkehrssicherheit sowie das Erkennen und Beheben der häufigsten Mängel an Fahrrädern. Die Ausbildung hat Pawel Doleglo (Leitung der Fahrradwerkstatt Blitzventil der OJAD) übernommen. Zusätzlich zum Zertifikat erhielten die verschiedenen Einrichtungen der OJA ein Starter-Set mit allem, was für die Reparatur eines Fahrrads benötigt wird.
Durch das Projekt VorRADELberg, welches von der koje (Koordinationsbüro für Offene Jugendarbeit und Entwicklung) koordiniert wird, sind nun flächendeckend Jugendfahrradwerkstätten in zehn weiteren Einrichtungen der Offenen Jugendarbeit vorhanden. Jugendliche in allen Regionen des Landes sollen die Möglichkeit haben, Radfahrkompetenz zu erwerben, ihre Fahrräder zu reparieren und damit kostenfrei einen Gewinn an Mobilität erfahren.
Finanziert wird das Projekt durch den Fachbereich Jugend und Familie der Vorarlberger Landesregierung. Neben Mitarbeiterinnen des Vereins Amazone werden auch solche der Offenen Jugendarbeiten Feldkirch (Graf Hugo), Götzis (Chillichill), Altach (#Backup 1), Bludenz (Villa K), Vorderland, Lauterach, Hohenems, Bregenz, und Höchst qualifiziert. erh