Schauspielerin Laura Bilgeri trat verfrühten Heimaturlaub an

Vorarlberg / 17.03.2020 • 13:00 Uhr
Schauspielerin Laura Bilgeri trat verfrühten Heimaturlaub an
Laura Bilgeri reiste am Montag von New York nach Vorarlberg. “Es ist schön, in diesen chaotischen Zeiten bei meiner Familie zu sein.”

Laura Bilgeri lebt in den USA und berichtet von menschenleeren Straßen in den sonst überfüllten Touristen-Hotspots.

New York, Bregenz Die Coronakrise hat auch die USA erfasst. Bislang wurden dort nach einer Statistik der Johns-Hopkins-Universität mehr als 3000 Infektionen registriert, rund 60 Menschen starben. Die Dunkelziffer der Infektionen dürfte wegen des Testmangels jedoch deutlich höher liegen.

Die Vorarlberger Schauspielerin Laura Bilgeri (24) lebt seit 2014 in den USA und pendelt zwischen Los Angeles und New York. „Auch hier sind die Auswirkungen des Coronavirus deutlich zu spüren“, sagt sie im Gespräch mit den VN und berichtet von menschenleeren Straßen in den sonst so überfüllten Touristen-Hotspots. „Das ist ein seltener Anblick in Manhattan, auch die Supermärkte sind ausverkauft.“ Das größte Problem sieht die Vorarlbergerin darin, dass die USA aufgrund des Gesundheitssystems für eine solche Pandemie nicht gerüstet sind. „Die Mundschutzmasken kosteten vor ein paar Tagen noch 50 Cent. Heute blecht man für eine Packung 300 Dollar“, bedauert sie. Doch der Zusammenhalt in der Bevölkerung sei auch in den Vereinigten Staaten deutlich zu spüren. „Wenn es hart auf hart kommt, helfen die Menschen zusammen.”

“Die Gesichtsmasken kosteten vor ein paar Tagen noch 50 Cent. Heute blecht man für eine Packung 300 Dollar.”

Laura Bilgeri, Schauspielerin in den USA

Auch beruflich bedeutet der Coronavirus-Ausbruch für die Schauspielerin, die schon mit Hollywood-Star Wesley Snipes vor der Kamera stand, eine “Zwangspause”. Gestern reiste die 24-Jährige zurück nach Vorarlberg. “Leider sind derzeit alle Film- und TV-Aktivitäten eingestellt, was mich zu einem verfrühten Heimaturlaub zwingt. Aber ich freue mich, in diesen chaotischen Zeiten bei meiner Familie zu sein.”