Der Müll wird weiter abgeholt

Vorarlberg / 17.03.2020 • 14:00 Uhr
Restmüll, Plastiksäcke, Grünmüll und teilweise auch Papiermüll werden auch diese Woche regulär nach jeweiligem Plan der Gemeinde abgeholt werden. <span class="copyright">ARCHIV</span><span class="copyright"><p class="caption"><p class="caption"></span>
Restmüll, Plastiksäcke, Grünmüll und teilweise auch Papiermüll werden auch diese Woche regulär nach jeweiligem Plan der Gemeinde abgeholt werden. ARCHIV

Bauhöfe und Altstoffsammelzentren schließen, “Hol-Sammlungen” finden aber weiter statt.

Feldkirch, Dornbirn Am Montagnachmittag wurden im Feldkircher Ortsteil Tosters-Hub die Gelben Säcke eingesammelt, so wie das im Müll-Kalender der Stadt Feldkirch eingeplant ist. Ein etwas tröstlicher Alltag in einer alles andere als gewöhnlichen Zeit. Das wird auch weiter so bleiben, berichtet die zuständige Stadträtin Marlene Thalhammer: “Das ASZ Feldkirch und das ASZ Vorderland werden im Rahmen der Eindämmungsmaßnahmen geschlossen”, berichtet sie. “Die Müllabholung in der Stadt wird aber weiterhin fortgeführt.” Das gilt sowohl für die bekannten Gelben (Plastik) und Schwarzen Säcke als auch für den Biomüll und, in den großen Wohnanlagen Feldkirchs, für das Altpapier. Auch die Müllinseln in Feldkirch werden weiter geleert, erklärt Thalhammer. Die Bürger werden in diesem Bereich also keine Einschränkungen wahrnehmen. 

Das bestätigt auch Umweltverband-Geschäftsführer Herbert Koschier. “Alles läuft rund. Bei den Hol-Sammlungen gibt es keinerlei Einschränkungen”, erklärt er. Aber landesweit werden die Bauhöfe und Sammelzentren geschlossen, bestätigt er. Der Umweltverband organisiert für die 96 Vorarlberger Gemeinden die Abwicklung von Altstoffen und auch Restmüll. 

Auch nach der Abholung laufe alles weiter wie gehabt, erklärt Koschier. Trotz Grenzsperre werde man den Restmüll (und auch den Klärschlamm) weiter nach Buchs in die Kehrrichtsverbrennungsanlage bringen können, da ja die Grenze für den Warenverkehr geöffnet bleibt. Auch bei einer kompletten Grenzschließung sei man gewappnet. “Wir könnten den Müll für mehrere Wochen problemlos zwischenlagern”, erklärt Geschäftsführer Koschier. 

Kein erhöhtes Risiko für Müllmänner

Um die Gesundheit der Mitarbeiter der Müllentsorger müsse man sich keine erhöhten Sorgen machen. Im Rahmen der Straßenabholung würden diese kaum mit Menschen in Kontakt kommen, weder bei der Abholung noch bei der Zwischenlagerung, da dort weitgehend automatisiert gearbeitet wird. Abgesehen davon habe man in der Verwaltung soweit möglich auf Home-Office umgestellt, um die Eindämmung des Virus zu unterstützen.