Luchs Lumpi und der Ruf der Wildnis

Vorarlberg / 15.03.2020 • 11:00 Uhr
Luchs Lumpi und der Ruf der Wildnis
Um für den Transport vorbereitet zu werden, wurde Lumpi narkotisiert. WILDPARK/AMMANN

Im Wildpark geborener Luchs wurde diese Woche in Polen ausgewildert.

Feldkirch Es war ein Geduldsspiel. Am Mittwochabend reisten polnische Wildpark-Angestellte mit Equipment in Feldkirch an. Sie wollten Luchs “Lumpi” am Donnerstag, frühmorgens gegen 7 Uhr, mit nach Polen nehmen. Dort wird Lumpi nämlich ausgewildert.

Die Narkose wirkt, Lumpi kann aus dem Gehege geholt werden. <span class="copyright">Wildpark/ammann</span>
Die Narkose wirkt, Lumpi kann aus dem Gehege geholt werden. Wildpark/ammann

Aber das Tier machte den Plänen erst einen Strich durch die Rechnung und kletterte kurzerhand auf einen Baum. Das bedeutete Warten. Als Lumpi dann gegen Mitternacht den Baum verließ, konnte das Tier endlich narkotisiert werden.

Lumpi in seiner Transportkiste. <span class="copyright">Wildpark/Ammann</span>
Lumpi in seiner Transportkiste. Wildpark/Ammann
Die Reise nach Polen beginnt - Lumpi wird bald in einem Nationalpark ausgewildert. <span class="copyright">Wildpark/ammann</span>
Die Reise nach Polen beginnt - Lumpi wird bald in einem Nationalpark ausgewildert. Wildpark/ammann

Lumpi, der im vergangenen Jahr im Wildpark das Licht der Welt erblickte, wird nun in etwa 1000 Kilometer Entfernung ausgewildert werden. Er ist der zweite Luchs aus Feldkirch – im vergangenen Jahr geschah mit Luchsin Mira dasselbe. In Jablonowo in Polen, wo Lumpi mittlerweile angekommen ist, wird der Luchs auf die Freiheit vorbereitet und dann schließlich im dortigen Nationalpark eine neue Heimat, komplett ohne Zaun, finden.