Jugendliche übten bei Villa-K.-Wahl schon einmal die Stimmabgabe

Jungbürger bereiten sich auf das Wahlfinale vor.
Bludenz Am 15. März werden in Vorarlbergs Gemeinden die Vertretungen, aber auch die Bürgermeister neu gewählt. Doch weshalb soll man überhaupt wählen? Und wie schaut eine Wahlliste, eine Wahlkabine aus? Steht eine Wahl an, tauchen viele Fragen auf. Aus diesem Grund stellten die Verantwortlichen der Villa K. gemeinsam mit dem Jugendinformationszentrum aha ein spannendes Projekt auf die Beine. Unter dem Titel „Wer wählt, gewinnt“ luden nun Jasmin Wachter und Marco Wagner, Jugendarbeiter in der Villa K., zu einer ganz besonderen Wahl in das Bludenzer Jugendhaus.
Villa Wahl
Bei der sogenannten Villa-Wahl mussten sich die Jugendlichen dabei nicht für Parteien entscheiden. Anstelle dessen wählten sie zwischen Apple AirPods, Trampolin- oder Kartbahn-Gutscheinen oder PlayStation-Network-Guthaben. In einer echten Wahlkabine wurden sodann die Stimmzettel ausgefüllt und in eine originale Wahlurne geworfen. Am Ende des Tages durfte sich dann ein Wähler über einen dieser tollen Preise freuen.

„Viele trauen sich nicht zur Wahl zu gehen. Wir wollen den Jugendlichen diese Angst nehmen“, sagt Jasmin Wachter. Marco Wagner ergänzt: „Dieses Projekt wurde zum ersten Mal hier im Jugendtreff, aber auch an Schulen durchgeführt. Das Feedback ist großartig.“ Denn viele Jugendliche seien sehr am politischen Geschehen interessiert. „Sie machen sich Gedanken. Manchen ist jedoch gar nicht bewusst, wie viele Bereiche im alltäglichen Leben mit Politik zu tun haben“, so Wagner.
Sich frühzeitig informieren
Auch Fabiano Cipolla kam zum Probewählen. „Ich informiere mich hier, wie es funktioniert, damit ich Bescheid weiß, wenn ich 16 bin“, sagte der 14-Jährige aus Bludenz. Auch die jungen Damen, Dilan Dagdevir und Ecrin Colak, sind jetzt noch zu jung für die Wahl. Trotzdem machten sie sich gerne schlau. „Es ist gut, wenn man informiert ist. Wenn wir alt genug sind, gehen wir dann natürlich auch wählen.“ MEL
