Übersaxner Funken mit Startverzögerung

Vorarlberg / 02.03.2020 • 20:45 Uhr
Übersaxner Funken mit Startverzögerung
Die Kindergartenkinder aus Übersaxen sangen für ihre Funkenhexe ein Abschiedsständchen. PFITSCHER

Windbedingtes Zuwarten der Funkenbauer wurde belohnt.

Übersaxen Ein gutes Händchen bewiesen Funkenzunftchef Daniel Lins und seine Mannen am Samstagabend beim Zeitpunkt des Anzündens des Übersaxner Funkens. Als um 19 Uhr auf dem Funkenplatz im Oberfeld immer wieder starke Windböen auftraten, erschien das Risiko zu hoch zu sein und es wurde einfach etwas zugewartet. Unter den Klängen des Musikvereins Übersaxen vertrieb man sich die Zeit, und nach einer knappen halben Stunde war es dann soweit: Der Wind ließ nach und der Funken konnte zur Freude der vielen Besucher problemlos abgebrannt werden.

Mit der Pferdekutsche wurde die Hexe Wackelzahn zum Funkenplatz gebracht. <span class="copyright">Pfitscher</span>
Mit der Pferdekutsche wurde die Hexe Wackelzahn zum Funkenplatz gebracht. Pfitscher

Wie üblich war schon am Nachmittag die von den Kindergärtlern des Bergdorfes gebastelte Hexe „Wackelzahn“ mittels einer urigen Pferdekutsche zum Funkenplatz transportiert worden. Dort brachten sie einige Mitglieder der Funkenzunft auf der Spitze des Funkens an. Die Kleinen verabschiedeten im Anschluss daran die Hexe und den (kaum vorhandenen) Winter mit einem Liedchen, das den anwesenden Besuchern vorgetragen wurde. EP

Das Warten hat sich gelohnt: Der mit Verspätung angezündete Funken brannte schließlich wunderschön ab. <span class="copyright">Pfitscher</span>
Das Warten hat sich gelohnt: Der mit Verspätung angezündete Funken brannte schließlich wunderschön ab. Pfitscher