Übersaxner Funken mit Startverzögerung

Windbedingtes Zuwarten der Funkenbauer wurde belohnt.
Übersaxen Ein gutes Händchen bewiesen Funkenzunftchef Daniel Lins und seine Mannen am Samstagabend beim Zeitpunkt des Anzündens des Übersaxner Funkens. Als um 19 Uhr auf dem Funkenplatz im Oberfeld immer wieder starke Windböen auftraten, erschien das Risiko zu hoch zu sein und es wurde einfach etwas zugewartet. Unter den Klängen des Musikvereins Übersaxen vertrieb man sich die Zeit, und nach einer knappen halben Stunde war es dann soweit: Der Wind ließ nach und der Funken konnte zur Freude der vielen Besucher problemlos abgebrannt werden.

Wie üblich war schon am Nachmittag die von den Kindergärtlern des Bergdorfes gebastelte Hexe „Wackelzahn“ mittels einer urigen Pferdekutsche zum Funkenplatz transportiert worden. Dort brachten sie einige Mitglieder der Funkenzunft auf der Spitze des Funkens an. Die Kleinen verabschiedeten im Anschluss daran die Hexe und den (kaum vorhandenen) Winter mit einem Liedchen, das den anwesenden Besuchern vorgetragen wurde. EP
