Nicht nur Wind sorgte für turbulente Funken

Funkenskulptur, Windopfer und Hexenentführung am Funkenwochenende.
Schwarzach Am Wochenende brannten im ganzen Land wieder die Funken. Allerdings nicht überall pünktlich und auch nicht allerorts mit dem gewünschten Erfolg. Zudem gab es auch noch andere Überraschungen am Funkenwochenende. Für Aufsehen sorgte jedenfalls die Funkenzunft Meiningen, die statt eines klassischen Funkenturms eine spektakuläre Funkenhexe samt Hexenkessel errichtete. Die sollte am Samstag abgebrannt werden, was aber aufgrund stürmischer Winde nicht wie geplant stattfand. So blieb die prachtvolle Funkenskulpur einen Tag länger stehen.

Der Wind sorgte am Samstag auch andernorts für Verschiebungen, mehrere Funkenzunften entschieden sich für ein Abbrennen am Sonntag. In Tisis hätte man das wohl auch besser so gemacht. Der dortige Funken wurde zwar am Samstag entzündet, Seitenwind sorgte aber dafür, dass die Funkenhexe sich den Flammen entzog. Folglich traf sich die Tisner Funkenfamilie am Sonntagvormittag nochmals, um Hexe im kleinen Kreis zu bestatten.

Wirbel gab es um die Koblacher Funkenhexe. Die Gelegenheit, dass das Funkenabbrennen verschoben werden musste, nutzte ein Gruppe und entführte in der Nacht die Hexe. Via sozialer Medien wurde ein Lösegeld vereinbart, kurz vor dem Abbrennen wurde die Hexe retourniert und gegen Getränke und Bons zurückgegeben. Für die Funkenhexe dennoch kein Happy-End, sie wurde noch Opfer des Funkenfeuers.
