Kein Weihwasser und kein Friedensgruß in den Vorarlberger Kirchen

Diözese Feldkirch ergreift Vorsichtsmaßnahmen gegen das Coronavirus.
Feldkirch Das Coronavirus macht auch vor der Vorarlberger Kirche nicht halt. Um eine Übertragung so weit wie möglich zu verhindern, hat der Generalvikar der Diözese Feldkirch, Hubert Lenz, eine Reihe von Empfehlungen ausgesprochen. Demnach soll das Weihwasser in den Becken häufig gewechselt bzw. komplett entfernt werden. Die Kommunion gibt es bis auf weiteres nur noch in die Hand und beim Friedensgruß muss statt dem Händedruck ein Nicken oder Verbeugen reichen.
Darüber hinaus verweist Lenz auf die allgemeinen hygienischen Grundregeln. Sprich: Wer krank ist, soll zuhause bleiben. Personen, die die Kommunion austeilen, werden angehalten, sich die Hände zu waschen. Die Tücher zur Reinigung von Kelchen und Schalen sowie Handtücher sollen nach jedem Gottesdienst gewaschen werden. Außerdem mögen die Türklinken regelmäßig gereinigt werden. Die Verantwortlichen werden gebeten, in jedem Fall sensibel mit dem Empfehlungen umzugehen, “sodass Ängste nicht unnötig geschürt werden”, heißt es in dem Schreiben der Diözese.