Lyrik und Salterio im Montforthaus

Ein morgendliches Kultur-Vergnügen wurde am Valentinstag im Montforthaus geboten.
Feldkirch Allen romantischen Frühaufstehern bot das Montforthaus zum Valentinstag ein besonderes Vergnügen: Ein Morgenkonzert mit Musik und Lyrik zum Sonnenaufgang. Einen schöneren Start in den Festtag der Liebenden hätte es wohl nicht geben können, als mit Tobias Krüger und Franziska Fleischanderl gefühlvollen Texten über die Liebe zu den bezaubernden Klängen des Salterio, eines barocken Hackbretts, zu lauschen. Schon im Alter von vier Jahren verliebte sich Franziska Fleischanderl in den klaren und sphärischen Klang der Harfe. Seit 2015 ist sie auf das italienische Salterio spezialisiert. Mal wie bei einem Psalterium gezupft und mal wie am Hackbrett geschlagen, entlockte die Virtuosin dem vielseitigen Instrument seine allerschönsten Melodien und Klangfarben. Dabei durfte natürlich Vivaldi nicht fehlen, der das Salterio auch in der Oper einsetzte.
Das Morgenkonzert der Montforter Zwischentöne lädt zu Musik und Lyrik zu ausgesuchten Themen ein. Während Ende Juni das Finden im Mittelpunkt stand, war es heuer das sich Verlieren, welches im Mittelpunkt der poetischen Texte stand. Die Textauswahl von Monika Bauer enthielt die geeignete Mischung, sein Herz zu verlieren. Mit Tobias Krüger wurde wieder ein Ensemblemitglied des Vorarlberger Landestheaters gewonnen, der den feinfühligen und inspirierenden Texten ihre ganze Kraft verlieh. HE