Pinke wollen in Dornbirn auftrumpfen

Neos ziehen bei der Gemeindewahl in Dornbirn mit einem personell erneuerten Spitzentrio in den Wahlkampf.
Dornbirn Mit einem großteils neuen Team ziehen die Dornbirner Neos in die Gemeindewahl. Spitzenkandidat ist der Start-up-Unternehmer Claudio Errico (34), der anstelle von Nationalrat Gerald Loacker (46), der vor fünf Jahren ganz vorne war, die pinke Liste anführt. Es ist allerdings kein Geheimnis, dass Loacker nach wie vor hinter den Kulissen die Fäden zieht. Günter Scrinzi (55) wurde auf Platz zwei gereiht, die Dornbirner Unternehmerin Martina Hladik komplettiert das Spitzentrio. Nicht mehr vorne mit dabei ist Michael Klocker (43), der in den letzten drei Jahren als Sprecher seiner Fraktion in der Stadtvertretung vor allem Kostenüberschreitungen bei städtischen Bauvorhaben anprangerte. Diese Aufgabe übernimmt jetzt Spitzenkandidat Errico, der der Stadt vorwirft, die Finanzen nicht im Griff zu haben.

Bisher mit zwei Mandaten im Rathaus
Auf Platz fünf ist Elisabeth Feuerstein zu finden, die sich in der Stadtvertretung immer wieder für die Belange einer naturnahen Landwirtschaft einsetzte. Ob sie direkt in die Stadtvertretung gewählt wird, hängt vom Wahlergebnis ab. Bei der Gemeindewahl am 15. März 2015 konnten die Neos 1057 Stimmen für sich verbuchen. Mit einem Stimmenanteil von 5,66 Prozent zogen sie mit zwei Mandaten ins Stadtparlament ein. Für einen Sitz im Stadtrat reichte das Ergebnis nicht. Auf der Liste der Neos für die Gemeindewahl im März 2020 stehen insgesamt 34 Namen.