Große Ehre für Eva Grabherr

Den Dr.-Toni-und-Rosa-Russ-Preis und -Ring hat Eva Grabherr bereits erhalten. Am Montag folgte eine weitere große Auszeichnung. Die Historikerin und Judaistin erhielt den Kurt-Schubert-Gedächtnispreis. Die Jury will damit im Besonderen den Aufbau und die Leitung des Jüdischen Museums in Hohenems würdigen. Außerdem soll in Zeiten des wachsenden Antisemitismus ein Zeichen gesetzt werden, da Grabherr auch im Bereich Migration und Integration tätig und bekannt ist. Kurt Schubert gilt als Wegbereiter der Völkerverständigung und des Dialogs. Schubert, Christ und Gegner des Nationalsozialismus, war Begründer des Instituts für Judaistik an der Uni Wien. An diesem Institut kreuzten sich auch die Wege von Eva Grabherr und Kurt Schubert. Der aktuelle Direktor des Jüdischen Museums Hohenems, Hanno Loewy, lud zur Feier in den Salomon-Sulzer-Saal. Nach Vorträgen von Mouhanad Khorchide und Petrus Bsteh hielt Felicitas Heimann-Jelinek die Laudatio. Unter den Gratulanten fanden sich die Landesräte Katharina Wiesflecker und Christian Gantner, Generalvikar Hubert Lenz, Hildegard Breiner, Natalia Sagalova (Integrationszentrum), Historiker Werner Bundschuh, Erich Leitenberger (proOriente) und Walter Schmolly von der Caritas.





