Großer Erfolg der Lustenauer Band „Why?“ in Wien

Vorarlberg / 09.01.2020 • 12:30 Uhr
Großer Erfolg der Lustenauer Band „Why?“ in Wien
Bei der Preisübergabe: Sinem Tamer (v.l.), Patrizia Grabher, Ida Intemann, Unicef-Österreich-Präsidentin Gudrun Berger, Musikunirektorin Ulrike Sych, Johanna Hofer, Bundesministerin Ines Stilling, Aileen Miller und Jakob Defranceschi. BUNDESKANZLERAMT

Lied von elfjähriger Lustenauerin bei Unicef-Wettbewerb prämiert.

lustenau Die Rheintalische Musikschule bringt immer wieder Talente hervor. Diesmal ist es die junge Band „Why?“ mit der elfjährigen Komponistin Ida ­Intemann. Ihr Song „Wieso“ wurde beim internationalen Kompositionswettbewerb des Bundeskanzleramts und Unicef-Österreich unter die zehn
besten Songs gereiht und ausgezeichnet. Zum Auftritt war die Band ins Wiener Konzerthaus geladen.

Vor 30 Jahren verabschiedeten die Vereinten Nationen die Kinderrechtskonvention. Aus diesem Anlass schrieb das Bundeskanzleramt zusammen mit der Musikuniversität Wien und Unicef-Österreich einen Kompositionswettbewerb aus. Unter dem Motto „Sounds of Children’s Rights“ waren junge Komponistinnen und Komponisten aus aller Welt aufgerufen, die Rechte von Kindern mit musikalischen Mitteln zu beschreiben und darzustellen.
Selbst komponierter Song

Gitarrenlehrer Bernhard Schaunig formierte für den Wettbewerb das Band-Ensemble „Why?“ aus Schülerinnen und Schülern der Rheintalischen Musikschule. Text und Melodie des Songs mit dem Titel „Wieso“ stammen aus der Feder der elfjährigen Lustenauerin Ida Intemann, verschiedene Lehrpersonen instrumentierten den Song. Unter der Leitung von Bernhard Schaunig probten die jungen Talente intensiv für eine gelungene Demoaufnahme, die dann in Wien mit Erfolg eingereicht wurde. „Wieso“ wurde unter die besten zehn Kompositionen gewählt und die Band „Why?“ für die Preisübergabe und den Auftritt nach Wien eingeladen.

Auftritt im Wiener Konzerthaus

Vor hochkarätigem Publikum fand im November die Live-Aufführung der ausgezeichneten Songs durch die internationalen Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den USA, Kanada, Australien und Taiwan statt. Ihre Preise durften die ausgezeichneten Komponisten von Ministerin Ines Stilling, Musikunirektorin Ulrike Sych und Unicef-Österreich-Präsidentin Gudrun Berger entgegennehmen. Beim anschließenden Empfang gab es ausreichend Gelegenheit, sich über die Nationen hinaus auszutauschen.