Mittelschule Lustenau-Rheindorf erstrahlt in neuem Glanz

In den letzten zwei Jahren wurde die MS Rheindorf zukunftsfit gemacht.
lustenau Sowohl die Lehrer als auch die Schüler der MS Rheindorf haben allen Grund zur Freude, nach dem Abschluss der Bauarbeiten wurde vergangenen Donnerstag Eröffnung gefeiert. Es gibt nun ausreichend Platz für die Mittagsbetreuung und offenen Unterricht, gemütliche Räume laden zum Lernen und Verweilen ein. Geplant und umgesetzt wurde der Ausbau von der Architekturwerkstatt Dworzak-Grabher aus Lustenau. Zu den Festgästen gesellten sich zahlreiche ehemalige Lehrer, Gemeindevertreter und alle Direktoren, die seit 1973 die Schule geleitet haben.
Räumliche Voraussetzungen
„Vieles hat sich verändert in den letzten 50 Jahren. Schulen müssen sich ständig weiterentwickeln und sich der Gesellschaft anpassen“, betonte Direktor Gerd Neururer in seiner Begrüßungsrede. Waren es im Jahr 1973 noch 500 Schüler in 15 Klassen, unterrichtet von 16 Lehrern, so sind es heute 13 Klassen mit 270 Kindern und gut 30 Lehrpersonen. Darüber hinaus ist eine moderne Schule ohne Mittags- und Lernbetreuungsangebot kaum noch vorstellbar. Kurt Fischer, GR Doris Dobros (verantwortlich für Bildung) und Markus Schlachter (Hochbau) sind überzeugt: „Jeder Euro, der im Bildungsbereich investiert wird, macht sich mehrfach jetzt und auch in der Zukunft bezahlt.“ Die Gesamtkosten von 1,4 Millionen Euro wurden zu rund 50 Prozent durch Förderungen und Bedarfszuweisungen von Bund und Land finanziert. Der Umbau erfolgte in zwei Bauetappen 2018 und 2019.
Marktplätze und Lernhäuser
Um den Anforderungen der modernen Pädagogik gerecht zu werden, müssen auch die räumlichen Voraussetzungen dafür geschaffen werden. Mittelschuldirektor Gerd Neururer: „Der breite Bogen von sehr leistungsstarken Kindern bis hin zu Kindern mit einem sonderpädagogischen Förderbedarf, individualisierter Unterricht mit offenen Lernphasen und Planarbeit, die unterschiedlichen kulturellen Hintergründe sowie der steigende Bedarf an Mittags- und Nachmittagsbetreuung brauchen räumlich veränderte Rahmenbedingungen. Bei der letzten Etappe des Umbaus wurden die großen Gänge vor den Klassenräumen in Form von je zwei Marktplätzen bzw. Lernhäusern in den beiden Obergeschoßen nutzbar gemacht. Im Erdgeschoß wurde ein großzügiger Essensbereich und Raum für die Mittags- und Freizeitbetreuung gestaltet.“ Außerdem wurde ein Personenlift eingebaut, sodass alle Geschoße der Mittelschule Rheindorf barrierefrei erreicht werden können. Gerd Neururer als Hausherr zeigte sich hoch erfreut über die abgeschlossenen Bauarbeiten und die dadurch entstandenen Möglichkeiten für Lehrkörper und Schüler. Hat sich der Direktor doch mit einem klaren Bild im Kopf auf den Weg gemacht.

Gemeinsam mit den Verantwortlichen der Marktgemeinde ging man daran, Nägel mit Köpfen zu machen und lebendige Schularchitektur Wirklichkeit werden zu lassen. Die Feierlichkeiten wurden musikalisch von der Schulband unter Leitung von Gerry Bösch begleitet, kulinarisch wurden die Gäste von der Bärenmetzgerei mit einem köstlichen Buffet verwöhnt. pe