Gemostete Genüsse in Koblach verkostet

Vorarlberg / 27.08.2019 • 11:55 Uhr
Norbert, Erich und Lois verkosteten die Vorarlberger Most-Spezialitäten. Egle
Norbert, Erich und Lois verkosteten die Vorarlberger Most-Spezialitäten. Egle

Mostfrühschoppen in Koblach ganz im Zeichen der Vielfalt des Mostes.

Koblach Gerold Amann, Betreiber der gleichnamigen Mosterei in Koblach, ist weit über die Ortsgrenzen für seine flüssigen Spezialitäten bekannt. Insgesamt produziert er jährlich rund 100.000 Liter des vergorenem Apfelsafts bzw. der alkoholfreien süßen Variante. Selbstverständlich ist er auch Mitglied im Vorarlberger Mostsommelierverein, und gemeinsam lud man zum Frühschoppen nach Koblach. Bei absolut traumhaftem Sonntagswetter gab es die ganze Bandbreite von fruchtigen Edelmosten von Produzenten aus dem ganzen Land. Enttäuscht wurden lediglich Biertrinker, Gerstensaft gab es am Sonntag diesmal nicht. Die Besucher sind Mostliebhaber durch und durch, bzw. sind es spätestens seit Sonntagvormittag.

Allgemein berichtet Bertram Nachbaur aus Fraxern, seines Zeichens Obmann des Sommeliervereins, von dem klaren Trend, dass immer mehr Menschen den Most wiederentdecken. Eine genaue Literzahl, wieviel Most im Jahr im Land produziert wird, konnte Nachbaur zwar nicht nennen, die Mitglieder des Vereins würden aber durch die Bank von einer vermehrten Nachfrage berichten. Gerade die mit Mineralwasser gespritzte Variante ziehen immer mehr Gasthausbesucher dem Bier vor, auch in verschiedenen Berghütten oder Almen im ganzen Land wird wieder vermehrt das Naturprodukt Most konsumiert.

Die Grillmeister Toni, Edmund und Thomas sorgten dafür, dass es für die Mostliebhaber auch genug zu essen gab. Egle
Die Grillmeister Toni, Edmund und Thomas sorgten dafür, dass es für die Mostliebhaber auch genug zu essen gab. Egle

Bei den sommerlichen Temperaturen wurde dann der eine oder andere Schluck genossen – und dies aus extra neu angeschafften passenden Gläsern. Auch für das restliche leibliche Wohl war gesorgt, neben Klassikern vom Grill reichte man duftenden Schweinebraten und auch eine herrliche fleischlose Variante: verführerische Gemüse vom Grill. Viele Besucher suchten zur Krönung noch das Kuchenbuffet auf, für die musikalische Unterhaltung sorgte das „Trio Alpensound“. CEG