Verwirrung wegen Durchfahrtssperre am Bahnhof Dornbirn

Viele Autofahrer müssen sich an die neue Verkehrsregelung noch gewöhnen.
dornbirn Die neue Verkehrsführung am Dornbirner Bahnhof ist seit rund zwei Wochen in Kraft. Erste Erfahrungen zeigen, dass die Autofahrer sich noch an die Regelung gewöhnen müssen. Die Polizei ist derzeit noch beratend und aufklärend vor Ort, bevor Verkehrsübertretungen dann mit Geldbußen geahndet werden.
Seit Anfang dieses Monats ist die Durchfahrt von der Bahnhofstraße in Richtung Haselstauden für den Individualverkehr nicht mehr möglich. Die Stadt begründet die Sperre, die auch in umgekehrter Richtung gilt, mit dem zunehmenden Busverkehr, verursacht durch ein stark steigendes Passagieraufkommen. Vor allem neue, überlange Gelenkbusse brauchen viel Platz.
Während in den ersten Wochen Security-Mitarbeiter die Autofahrer auf die Durchfahrtsperre aufmerksam machten, ist jetzt die Stadtpolizei am Zug. Seit Anfang der Woche kontrollieren die Beamten die Einhaltung der Verordnung. „Derzeit kommen Autolenker, die die Verkehrsschilder übersehen, noch ohne Bußgeld davon“, sagt der stellvertretende Kommandant der Stadtpolizei Hans Peter Schwendinger.

Die Durchfahrtsperre bleibt nicht ohne Wirkung. Die Polizei stellt bereits eine Zunahme des Verkehrs in unmittelbarer Umgebung, etwa bei der Lindenkreuzung, fest. Schwendinger rät den Autofahrern, auf die Stadtstraße auszuweichen, da gewisse Schleichwege kaum eine Zeitersparnis bringen. In der vergangenen Woche waren die Stadtpolizisten im Dauereinsatz. Grund war die Gymnaestrada, die
vor allem beim Messegelände zu Verkehrsbehinderungen führte. „Wir haben wenig Schlaf bekommen“, erinnert sich Schwendinger an lange Dienstzeiten. Allerdings haben sich seine Kolleginnen und Kollegen nicht beschwert: „Die ganze Mannschaft hat die Zusatzarbeit gerne für die Gymnaestrada in Kauf genommen.“ HA