Dornbirn vor Millionen-Investition

Eislaufplatz und Trendsporthalle: Entscheidung über Neubauten könnte im Mai fallen.
Dornbirn Nach der Schließung des Eislaufplatzes in der Höchsterstraße im Spätherbst vergangenen Jahres steht die Entscheidung über einen Neubau der Anlage immer noch aus. In wenigen Wochen sollen allerdings die Weichen gestellt werden, kündigt Sportstadtrat Julian Fässler an.
Nicht ganz überraschend
Ausgerechnet zu Beginn der Eislaufsaison gab die veraltete Technik von heute auf morgen ihren Geist auf. Ganz überraschend kam das Aus nicht, denn es war schon lange bekannt, dass die vor allem bei Familien, Schulen und Vereinen beliebte Kunsteisbahn in der Nachbarschaft des Jugendtreffs Arena Höchsterstraße zumindest reparaturbedürftig, wenn nicht sogar abbruchreif war.
Klar war von Anfang an, dass die Stadt um einen Neubau der Anlage nicht herumkommen wird und dass man das Projekt nicht auf die lange Bank schieben darf.
Derzeit werden zwei oder drei mögliche Standorte für den neuen Eislaufplatz unter die Lupe genommen. Das Ergebnis der Untersuchungen soll in wenigen Wochen der politisch besetzten Steuerungsgruppe vorgelegt werden. „Ziel ist es, dass es am 28. Mai eine konkrete Empfehlung an den Stadtrat gibt“, rechnet Fässler mit einer raschen Entscheidung. Sollte es grünes Licht geben, könnten noch dieses Jahr die Planungen durchgeführt werden. Der Sportstadtrat kann sich dann einen Baustart im kommenden Jahr vorstellen. Wenn am alten Standort gebaut wird, dürfte dort wohl auch ein weiteres Großprojekt realisiert werden. Dabei handelt es sich um die Errichtung einer Halle für Trendsportarten, die schon lange auf der Wunschliste von vielen Jugendlichen, die außerhalb von Vereinen Sport betreiben wollen, steht. Obwohl es noch keine offiziellen Schätzungen gibt, wird je nach Ausstattung und Bauvolumen mit Kosten zwischen zehn und 30 Millionen Euro gerechnet.