Treffpunkt: Startschuss für Kulturreigen im Schloss Amberg

Kulturabend auf Schloss Amberg in der Montfortstadt Feldkirch stand ganz im Zeichen der Künstlerin Paula Ludwig.
Feldkirch „Sie ist eine vergessene Künstlerin, die es aber wert ist, dass ihr Werk wieder einer literarisch interessierten Öffentlichkeit in Erinnerung gerufen wird“, meinte Claudio Bechter, der an der Universität Innsbruck an seiner Diplomarbeit über die Vorarlberger Literatin und Malerin Paula Ludwig arbeitet. Die Künstlerin war im Jahr 1900 auf Schloss Amberg in Feldkirch geboren worden. Grund genug, sich an ihrem Geburtsort mit ihrem Werk auseinanderzusetzen. Und so lauschten Ludwig und Susanne Kaminski, Brigitte und Walter Stangl und Wolfgang Gruber den berührenden Texten, die vom Ensemblemitglied des Vorarlberger Landestheaters, Johanna Köster, vorgetragen wurden.
Musikalisch umrahmt wurde der Kulturabend am Schloss von der jungen ungarischen Pianistin Bernadett Bagyinszki vom Landeskonservatorium Feldkirch. Ralph Blase, Chefdramaturg des Landestheaters, erfuhr ebenso wie Gottfried und Ingrid Lercher, Siggi Wiehl mit Karin und Helga Gehrer von den mühsamen Versuchen Ludwigs, in München und Berlin mit ihren Prosa- und Lyrik-Werken bekannt zu werden. Betroffenheit herrschte auch bei Lothar und Elisabeth Collini, Arnold und Carmen Lins sowie Ilse und Thomas Linford, als Bechter schilderte, wie der Nationalsozialismus die angehende Karriere der Vorarlberger Künstlerin über Nacht zerstörte.




