Die com:bau in Dornbirn zeigt, wie das Wohnen der Zukunft aussieht

Auf der Baumesse com:bau in Dornbirn werden Branachentrends der Zukunft gezeigt.
Dornbirn Wie könnte das zukünftige Wohnen ausschauen? Was ist ein Smart Home und wie funktioniert ein 3D-Betondrucker? Fragen, die die Menschen auf der diesjährigen com:bau auf dem Messequartier beschäftigen. Hunderte tummelten sich am Freitag auf dem Messegelände und informierten sich bei den 250 Ausstellern über Innovationen in Architektur, Bauhandwerk, Energie und im Immobilienbereich. Die beiden Sonderschauen widmen sich den Themen Lehm und Beton. Besonderes Highlight der sechsten Auflage der Baumesse ist der 3D-Betondrucker. Der Roboter fertigt an allen drei Messetagen Betonobjekte. Doch auch die Haustür, die mittels Fingerprint geöffnet wird oder die Steuerung des Haushalts mit Sprachassistenten veranschaulichen, wie das Wohnen der Zukunft aussieht. Bis inklusive Sonntag hat die com:bau im Dornbirner Messequartier geöffnet.


3d-Betondruck Ein Haus zum Ausdrucken? Klingt ungewöhnlich, ist aber bereits Wirklichkeit. „Objekte wie Wandteile können mit dem Roboter für Betondruck Schicht für Schicht und ohne Schalung aufgebaut werden“, erklärt Sandro Sanin von der Firma Incremental 3D, die in Kooperation mit dem Baustoffhersteller Baumit das innovative Verfahren entwickeln. Aufwändige Holzkonstruktionen müssen somit nicht mehr gebaut werden.


Haustüren mit Fingerprint Das lästige Suchen von Haustürschlüsseln hat mit der Fingererkennung für Haustüren ein Ende. „Es ist schnell, einfach und unkompliziert“, bestätigt Joel Mathis von der Tischlerei Mathis in Hohenems. Damit die Familie nicht vor versperrter Tür stehen, können bis zu sieben Finger im System eingespeichert werden. Der Sensor kann im Türblatt, Türrahmen oder in den Stoßgriff eingebaut werden.