Die com:bau in Dornbirn zeigt, wie das Wohnen der Zukunft aussieht

Vorarlberg / 09.03.2019 • 06:00 Uhr
 Antonia, Lars, Jacqueline und Niklas von der HTL Rankweil zeigen ihr handwerkliches Geschick. VN/Paulitsch
Antonia, Lars, Jacqueline und Niklas von der HTL Rankweil zeigen ihr handwerkliches Geschick. VN/Paulitsch

Auf der Baumesse com:bau in Dornbirn werden Branachentrends der Zukunft gezeigt.

Dornbirn Wie könnte das zukünftige Wohnen ausschauen? Was ist ein Smart Home und wie funktioniert ein 3D-Betondrucker? Fragen, die die Menschen auf der diesjährigen com:bau auf dem Messequartier beschäftigen. Hunderte tummelten sich am Freitag auf dem Messegelände und informierten sich bei den 250 Ausstellern über Innovationen in Architektur, Bauhandwerk, Energie und im Immobilienbereich. Die beiden Sonderschauen widmen sich den Themen Lehm und Beton. Besonderes Highlight der sechsten Auflage der Baumesse ist der 3D-Betondrucker. Der Roboter fertigt an allen drei Messetagen Betonobjekte. Doch auch die Haustür, die mittels Fingerprint geöffnet wird oder die Steuerung des Haushalts mit Sprachassistenten veranschaulichen, wie das Wohnen der Zukunft aussieht. Bis inklusive Sonntag hat die com:bau im Dornbirner Messequartier geöffnet.

 Smart Home Das Smartphone kann ganz einfach  zur digitalen Fernbedienung für das eigene Heim umfunktioniert werden.  Dies ist durch das Internet der Dinge möglich. Auf diese Weise sind zum  Beispiel Jalousien, Lichtschalter, Heizung oder Home-Entertainment mit  dem Netz und untereinander verbunden. „Dadurch kann das Zuhause bequem  mit Sprachsteuerungsassistenten wie Siri, Google Home oder Alexa  gesteuert werden“, weiß Thomas Schnaitter von Busch-Jaeger. 
Smart Home Das Smartphone kann ganz einfach zur digitalen Fernbedienung für das eigene Heim umfunktioniert werden. Dies ist durch das Internet der Dinge möglich. Auf diese Weise sind zum Beispiel Jalousien, Lichtschalter, Heizung oder Home-Entertainment mit dem Netz und untereinander verbunden. „Dadurch kann das Zuhause bequem mit Sprachsteuerungsassistenten wie Siri, Google Home oder Alexa gesteuert werden“, weiß Thomas Schnaitter von Busch-Jaeger. 
 3d-Betondruck Ein Haus zum Ausdrucken?  Klingt ungewöhnlich, ist aber bereits Wirklichkeit. „Objekte wie  Wandteile können mit dem Roboter für Betondruck Schicht für Schicht und  ohne Schalung aufgebaut werden“, erklärt Sandro Sanin von der Firma  Incremental 3D, die in Kooperation mit dem Baustoffhersteller Baumit das  innovative Verfahren entwickeln. Aufwändige Holzkonstruktionen müssen  somit nicht mehr gebaut werden.

3d-Betondruck Ein Haus zum Ausdrucken? Klingt ungewöhnlich, ist aber bereits Wirklichkeit. „Objekte wie Wandteile können mit dem Roboter für Betondruck Schicht für Schicht und ohne Schalung aufgebaut werden“, erklärt Sandro Sanin von der Firma Incremental 3D, die in Kooperation mit dem Baustoffhersteller Baumit das innovative Verfahren entwickeln. Aufwändige Holzkonstruktionen müssen somit nicht mehr gebaut werden.
 Photovoltaik-Anlagen Photovoltaik  bewährt sich bereits seit 20 Jahren, neuerdings sind jedoch keine großen  Anlagen mehr nötig, um Strom zu erzeugen. Gleichzeitig sind  Solaranlagen durch neue Technologie günstiger geworden: „Eine  Photovoltaikanlage kostet mittlerweile weniger als ein Kleinwagen“, weiß  Jörg Potzinger von Hansesun in Röthis und fügt hinzu: „In Vorarlberg  gibt es 60.000 geeignete Hausdächer.“
Photovoltaik-Anlagen Photovoltaik bewährt sich bereits seit 20 Jahren, neuerdings sind jedoch keine großen Anlagen mehr nötig, um Strom zu erzeugen. Gleichzeitig sind Solaranlagen durch neue Technologie günstiger geworden: „Eine Photovoltaikanlage kostet mittlerweile weniger als ein Kleinwagen“, weiß Jörg Potzinger von Hansesun in Röthis und fügt hinzu: „In Vorarlberg gibt es 60.000 geeignete Hausdächer.“
  Haustüren mit Fingerprint Das lästige  Suchen von Haustürschlüsseln hat mit der Fingererkennung für Haustüren  ein Ende. „Es ist schnell, einfach und unkompliziert“, bestätigt Joel  Mathis von der Tischlerei Mathis in Hohenems. Damit die Familie nicht  vor versperrter Tür stehen, können bis zu sieben Finger im System  eingespeichert werden. Der Sensor kann im Türblatt, Türrahmen oder in  den Stoßgriff eingebaut werden.

Haustüren mit Fingerprint Das lästige Suchen von Haustürschlüsseln hat mit der Fingererkennung für Haustüren ein Ende. „Es ist schnell, einfach und unkompliziert“, bestätigt Joel Mathis von der Tischlerei Mathis in Hohenems. Damit die Familie nicht vor versperrter Tür stehen, können bis zu sieben Finger im System eingespeichert werden. Der Sensor kann im Türblatt, Türrahmen oder in den Stoßgriff eingebaut werden.