Zwei-Millionen-Euro-Straßensanierung im Emser Schwefel ist angelaufen

Vorarlberg / 27.02.2019 • 13:00 Uhr
 Die Sanierung der Spielerstraße ist voll im Gang.
Die Sanierung der Spielerstraße ist voll im Gang.

In der Spielerstraße rollen vorerst nur die Bagger.

Hohenems. Für die erste Etappe der Sanierung der Spielerstraße im südlichen Stadtteil Schwefel gibt die Stadt im heurigen Jahr 700.000 Euro aus. Die gesamte Sanierung der in die Jahre gekommenen Straße sowie des Oberen Stockenweges schlägt mit rund zwei Millionen Euro zu Buche.

Die Bauarbeiten für die komplette Erneuerung der Spielerstraße begannen vor zweieinhalb Wochen, und die Fertigstellung des ersten Abschnittes soll bis voraussichtlich Juli dieses Jahres erfolgen. Es sind auch Investitionen in die Sicherheit der Bürger geplant, werden doch in Fahrtrichtung Süden linksseitig ein Gehsteig errichtet und eine Straßenbeleuchtung installiert. Darüber hinaus werden zur Temporeduzierung Grüninseln mit Bäumen abschnittsweise angeordnet.

Die sanierten Straßen sollen mehr Sicherheit bieten.
Die sanierten Straßen sollen mehr Sicherheit bieten.

Ausgehend von der Schwefelbadstraße werden die Arbeiten abschnittsweise durchgeführt. Geplant ist heuer der gesamte Abschnitt bis zum Paul-Grüninger-Weg. Die Sanierung des restlichen Straßenabschnittes der Spielerstraße vom Paul-Grüninger-Weg bis zum Noldinweg ist dann für das Jahr 2020 vorgesehen. Ausführende Firma ist die Nägele Hoch- und Tiefbau GmbH aus Röthis, die von der Stadtvertretung in ihrer Sitzung am 18. Dezember 2018 einstimmig mit den Baumeisterarbeiten beauftragt wurde. Für die Planung und Bauleitung zeichnet die Wasserplan Fischer und Herda ZT GmbH aus Hohenems verantwortlich. Man sein in Hohenems extrem bemüht, die Infrastruktur auf modernen städteplanerischen Stand zu bringen und investiere dazu auch viel Geld, so Bürgermeister Dieter Egger : „Vor dem Hintergrund, dass in dieser Wachstumsgegend auch die Volksschule Schwefel nächstes Jahr fertig gestellt sein wird und hier täglich viele Kinder unterwegs sein werden, hat natürlich deren Sicherheit absolute Priorität und die Sanierung wird daher jetzt einfach notwendig.“  tf