Hohenemser Special-Olympics-Sportler feierlich verabschiedet

“Flamme der Hoffnung” war zu Gast in der Nibelungenstadt
Hohenems Rund 50 Mitglieder des Special Olympics Fackellaufs „Flamme der Hoffnung“ wurden jetzt für die Sommerspiele 2019 in Abu Dhabi und Dubai vor dem Hohenemser Rathaus verabschiedet. Bürgermeister Dieter Egger, der selbst Vorstandsmitglied der Special Olympics Österreich ist, gab den Sportlern des Vorarlberger Teams die besten Wünsche für eine erfolgreiche Teilnahme an den Bewerben mit.
Aus 1000 wurden Millionen
Durch die Förderung von Akzeptanz und Inklusion ist Special Olympics bemüht, eine bessere Welt für alle zu schaffen. Die Anfänge von Special Olympics gehen zurück auf das Jahr 1962, als Eunice Kennedy Shriver, die Schwester des US-Präsidenten J. F. Kennedy, Sommercamps für Menschen mit mentaler Behinderung organisierte. Sie merkte schnell, dass körperliche Aktivitäten diesen ganz besonderen Menschen ein bedeutendes Mehr an Lebenschancen vermitteln.

Eine Vision, die aus der Fürsorge um ihre Schwester mit mentaler Behinderung, Rosemary, entstanden ist, wurde Wirklichkeit. Während 1968 bei den ersten Internationalen Sommerspielen von Special Olympics gerade einmal 1000 Sportler lediglich aus den Vereinigten Staaten von Amerika und Kanada teilnahmen, so erreicht Special Olympics mittlerweile 4,2 Millionen Athleten mit mentaler Beeinträchtigung in stolzen 170 Ländern auf der Welt.
Neue Fähigkeiten
Auch die allgemeine Leistungsbereitschaft wird erhöht, Ängste und Stress werden abgebaut und die Bewältigung von Alltagssituationen wird erleichtert. Und schließlich fördert gemeinschaftliche Sportausübung den Aufbau zwischenmenschlicher Beziehungen, die Verbesserung des Kommunikationspotentiales und erhöht die jeweilige Toleranzspanne. tf